Auszeichnung

Jugendbuchpreis geht an Berliner Autorin Christine Fehér

Die Berliner Autorin Christine Fehér erhält in diesem Jahr den angesehenen deutschen Jugendbuchpreis „Buxtehuder Bulle“.

Eine paritätisch mit jeweils elf Jugendlichen und elf Erwachsenen besetzte Laienjury entschied sich in Buxtehude bei Hamburg für ihren Roman „Dann mach ich eben Schluss“. Die 49-Jährige setzte sich damit gegen sechs weitere Titel durch, die für die Finalrunde des Publikumspreises nominiert worden waren. Die Auszeichnung ist mit 5000 Euro und einer Stahlplastik dotiert und soll im Herbst oder Winter übergeben werden.

Die Schriftstellerin und evangelische Religionspädagogin Fehér beschreibt in ihrem Buch die Hintergründe eines Suizids: Der junge Max fährt gegen einen Baum und verstört damit Freunde und Familie, die erst nach und nach Antworten finden. Jugendliche und Erwachsene zeigten sich von ihrem Roman gleichermaßen überzeugt. „Ich bin in meinem engeren und weiteren Umfeld schon öfter mit dem Thema in Berührung gekommen und versuche, mich da reinzuversetzen“, sagte Fehér. Insgesamt waren 65 Titel ins Rennen gegangen. Die Auszeichnung wird seit 1971 verliehen. Siegreich ist das beste in deutscher Sprache veröffentlichte Jugendbuch des Vorjahres.