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Architektur: Wettbewerb für St. Hedwig vor Entscheidung ++ Kunsthandel: Ermittlungen gegen Achenbach dauern Wochen ++ Literatur: Dramatikerin Dea Loher wird Stadtschreiberin ++ TV-Charts: Fußball-WM weiter oben – eine Komödie als Alternative

Wettbewerb für St. Hedwig vor Entscheidung

Die Entscheidung im ArchitektenWettbewerb zur Sanierung der Berliner Sankt-Hedwigs-Kathedrale fällt am 30. Juni. Dann kürt die Jury die Preisträger aus 15 bereits ausgewählten Entwürfen, wie das Erzbistum Berlin ankündigte.

Bei dem Wettbewerb geht es auch um eine „Neugestaltung des Innenraums“. Eine Sanierung ist nach den Worten von Kardinal Rainer Maria Woelki „unumgänglich“. Er hoffe „auf einen Entwurf, der die Bedeutung des Sankt-Hedwigs-Kathedrale unterstreicht“, sagt der Berliner Erzbischof.

Ermittlungen gegen Achenbach dauern Wochen

Die Ermittlungen gegen den festgenommenen prominenten Düsseldorfer Kunstberater Helge Achenbach werden nach Angaben der Essener Staatsanwaltschaft „einige Wochen in Anspruch nehmen“. Der seit über zwei Wochen in Untersuchungshaft sitzende Achenbach habe die Möglichkeit gehabt, sich zu den Vorwürfen zu äußern, sagte Oberstaatsanwältin Anette Milk. „Er hat auch weiter Möglichkeiten, sich zu äußern.“ Ob Achenbach gegen eine Kaution auf freien Fuß kommen könnte, wollte sie nicht sagen.

Dramatikerin Dea Loher wird Stadtschreiberin

Die Berliner Dramatikerin Dea Loher, 50, wird neue Stadtschreiberin von Bergen-Enkheim, einem Stadtteil von Frankfurt am Main. Ein Jahr lang darf sie im historischen Stadtschreiberhaus wohnen und arbeiten, wie die Jury mitteilte. Mit dem symbolischen Amt ist auch ein Preisgeld von 20.000 Euro verbunden. Die Auszeichnung gilt als angesehenster Stadtschreiberpreis im deutschsprachigen Raum. Ihr Roman „Bugatti taucht auf“ erschien 2012.

Fußball-WM weiter oben – eine Komödie als Alternative

Die Fußball-WM-Begegnung zwischen Frankreich und Ecuador (0:0) fand das Publikum am Mittwoch am interessantesten. 9,26 Millionen Zuschauer verfolgten ab 22 Uhr in der ARD das letzte Vorrundenspiel der Gruppe E. Um 18 Uhr hatten 8,61 Millionen Menschen die Partie zwischen Argentinien und Nigeria (3:2) eingeschaltet. Zwischendurch profitierte von dem Interesse die ARD-„Tagesschau“ um 20 Uhr mit 8,94 Millionen Zuschauern. Die Wiederholung der ZDF-Komödie „Meine Tochter, ihr Freund und ich“ lockte 5,04 Millionen Zuschauer an.