Ausstellung

Neues Museum mit neuer Dauerschau zur Frühgeschichte

Faustkeile, Gefäße aus Troja, Rüsselbecher: Am kommenden Sonntag wird die neue Dauerausstellung des Museums für Vor- und Frühgeschichte im Neuen Museum eröffnet.

Sie trägt den Titel „Steinzeit – Bronzezeit – Eisenzeit“. In dem neu konzipierten Rundgang erreichen die Besucher nun wie auf einer Prozessionsstraße den berühmten bronzezeitlichen Zeremonialhut, den sogenannten Berliner Goldhut. Auch das nach dem Schädel von Le Moustier rekonstruierte Gesicht eines 11-jährigen Neandertalerjungen wird neuer Bestandteil der Präsentation sein. Im Steinzeitsaal wird der in Berlin vor 12.700 Jahren verendete „Elch vom Hansaplatz“ gezeigt. Die Objekte sind in den Vitrinen teilweise aufwendig inszeniert.

„Die neue Dauerausstellung ist ein eindrucksvoller neuer Mosaikstein im Masterplan Museumsinsel“, erklärte Kulturstaatsministerin Monika Grütters. Zur Eröffnung der neuen Dauerausstellung gibt es einen „Familientag“, bei dem kleine und große Besucher das Bogenschießen und die Bearbeitung von Leder lernen können. Gezeigt wird auch, wie altsteinzeitliche Klingen und frühmittelalterliche Schuhe hergestellt wurden.