Haushalt

Kulturstaatsministerin will Zeitgenössisches stärker fördern

Kunst- und Kulturförderung soll nicht nur das kulturelle Erbe sichern, vielmehr müsse sie auch das „Zeitgenössisch-Avantgardistische“ möglich machen.

Die Kulturstaatsministerin Monika Grütters sagte im „Deutschlandradio Kultur“, „dass es die Künstler, die Intellektuellen, die Kreativen sind, die eine Gesellschaft voranbringen – mit ihrer besonderen Neigung, Grenzen nicht anerkennen zu wollen, Neues auszuprobieren. Nur das hält eine Gesellschaft wach und lebendig.“ Grütters zufolge müsse Kunst „auch mal weh tun können, muss Zumutung sein. Wenn sie darüber hinaus auch noch unterhält, umso besser.“ Vor dem Hintergrund der aktuellen Haushaltsberatungen im Bundestag begrüßte Monika Grütters, dass der Kulturetat des Bundes auf 1,29 Milliarden Euro erhöht wird. Die zusätzlichen Gelder, es sind ungefähr 90 Millionen Euro, dienen der Digitalisierung des deutschen Filmerbes und sollen der Bauhaus-Stiftung und der Stiftung Preußischer Kulturbesitz zugute kommen. Auch die Vorbereitungen des 25. Jahrestags des Mauerfalls sollen so finanziert werden.