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Gurlitt-Sammlung: Bislang 300 Anfragen von möglichen Besitzern ++ Gedenken: 9/11-Museum in New York zieht die Besucher an ++ TV-Charts: Slomka-Reportage profitiert von WM-Spielen

Bislang 300 Anfragen von möglichen Besitzern

Bei der Taskforce Schwabinger Kunstfund sind bislang rund 300 Anfragen zur umstrittenen Sammlung von Cornelius Gurlitt eingegangen. Das sagte die Leiterin der Taskforce, Ingeborg Berggreen-Merkel, im bayerischen Landtag. Ein Jahr lang will das Gremium sich Zeit nehmen, um zu prüfen, ob die Ansprüche berechtigt sind und ob es sich bei Werken aus der Sammlung um Nazi-Raubkunst handelt. Das Kunstmuseum Bern, das Gurlitt als Alleinerben eingesetzt hat, will die Sammlung demnächst durch Experten besichtigen lassen.

9/11-Museum in New York zieht die Besucher an

Das Museum zu den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in New York ist ein Besuchermagnet: Seit der Eröffnung vor gut einem Monat strömten mehr als 300.000 Menschen in das Ausstellungshaus am Ground Zero. Das übertreffe die Erwartungen um rund fünf Prozent, teilte das Museum mit. Die Ausstellungsmacher hatten gesagt, sie erhofften sich rund 2,5 Millionen Besucher im Jahr. Vor der Eröffnung hatte es Debatten über den hohen Eintrittspreis von umgerechnet 17 Euro gegeben.

Slomka-Reportage profitiert von WM-Spielen

Erfolg für Marietta Slomka: Zwischen zwei wichtigen WM-Spielen eingebettet hat die ZDF-Nachrichtenmoderatorin mit ihrer Reportage „Zwischen Anden und Amazonien“ am Dienstagabend ab 20.15 Uhr 6,41 Millionen Zuschauer vor die Bildschirme gelockt. Das WM-Spiel zwischen Italien und Uruguay (0:1) in Natal verfolgten im ZDF zuvor um 18 Uhr 10,39 Millionen Zuschauer und die Partie zwischen Griechenland und der Elfenbeinküste (2:1) in Fortaleza ab 22 Uhr 8,91 Millionen. Die Geschichten um „Paul Kemp – Alles kein Problem“ mit Harald Krassnitzer interessierten ab 20.15 Uhr 4,07 Millionen Zuschauer.