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Fernsehen: Schauspieler Frank Jacobsen in Berlin gestorben ++ Literatur: Rowlings neuer Krimi wieder unter Pseudonym erschienen ++ TV-Quoten: Mehr als 15 Millionen sehen Spanien ausscheiden

Schauspieler Frank Jacobsen in Berlin gestorben

Der Schauspieler Frank Jacobsen ist im Alter von 49 Jahren in Berlin gestorben. Das teilte seine Agentur am Donnerstag mit. Jacobsen spielte seit Jahren in Fernsehproduktionen mit. Einem breiten Publikum bekannt wurde er mit seiner Hauptrolle als Musiker Rüdiger in der ARD-Serie „Zwei für alle Fälle“ an der Seite von Jan Fedder und Axel Milberg. Der in Husum geborene Schauspieler sei am Mittwoch vermutlich an einem Herzinfarkt gestorben, sagte sein Agent. Ein Freund habe ihn tot in seiner Wohnung gefunden, nachdem er die Tür hatte aufbrechen lassen.

Rowlings neuer Krimi wieder unter Pseudonym erschienen

Harry-Potter-Autorin Joanne K. Rowling hat ihren zweiten Detektiv-Krimi am Donnerstag auf den Markt gebracht. Auf dem Buchdeckel von „The Silkworm“ steht als Autorenname erneut Robert Galbraith, das Pseudonym der 48-Jährigen. In Deutschland soll der Thriller unter dem Titel „Der Seidenspinner“ am 24. November erscheinen. Es ist der zweite Fall für Detektiv Cormoran Strike. Der Vorgänger-Krimi „Der Ruf des Kuckucks“ war Ende 2013 in Deutschland erschienen. Das Geheimnis um Rowlings Pseudonym hatte ein Rechtsanwalt bereits zuvor ausgeplaudert. Er erzählte der besten Freundin seiner Frau, wer hinter dem Namen Galbraith steckt – und diese verbreitete es über Twitter.

Mehr als 15 Millionen sehen Spanien ausscheiden

Das Ausscheiden von Fußball-Weltmeister Spanien stand bei den Fans am Mittwochabend im Fernsehen hoch im Kurs. 15,29 Millionen Zuschauer – jeder zweite, der an diesem Abend den Fernsehen einschaltete – verfolgten ab 21 Uhr in der ARD die 0:2-Niederlage der Spanier gegen Chile. Am frühen Abend hatten um 18 Uhr bereits 9,83 Millionen den 3:2-Sieg der Niederländer gegen Australien gesehen. Die Konkurrenz hatte am Abend kaum eine Chance. Am achtbarsten zog sich das ZDF aus der Affäre: Die Wiederholung des Rosamunde-Pilcher-Films „Ruf der Vergangenheit“ interessierte 4,19 Millionen und die Inga-Lindström-Romanze „Mittsommerliebe“ 3,26 Millionen Zuschauer.