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Kunst: Forscher erklären Rembrandt-Porträt für echt ++ Festival: In Leipzig steht der Bach-Sohn im Mittelpunkt ++ TV-Quoten: Wenig Interesse am letzten „Tatort“ vor der Pause

Forscher erklären Rembrandt-Porträt für echt

Wissenschaftler des Hamilton-Kerr-Institutes haben ein lange umstrittenes Selbstporträt des niederländischen Malers Rembrandt für echt erklärt. Die Forscher in Cambridge hätten das Bild im Besitz des britischen National Trust restauriert und die Signatur des Künstlers analysiert, teilte das Institut mit. Anhand der Unterschrift, aber auch über das Material des Rahmens, die Farbkomponenten und die Pinseltechnik stellten sie nach eigenen Angaben fest, dass Rembrandt das Werk aus dem Jahr 1635 selbst gemalt haben müsse. Der Wert des Kunstwerkes wird auf 30 Millionen Pfund (37 Millionen Euro) geschätzt. Die Witwe eines großen britischen Investmentunternehmers hatte das Gemälde nach ihrem Tod 2008 dem National Trust hinterlassen.

In Leipzig steht der Bach-Sohn im Mittelpunkt

Das Leipziger Bachfest (13. bis 22. Juni) stellt das Werk des Komponisten Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788) in den Mittelpunkt. Anlass ist der 300. Geburtstag des zweitgeborenen Sohnes von Johann Sebastian Bach (1685-1750). Carl Philipp sei zu seiner Zeit der bekannteste aus der Bach-Familie gewesen, sagte der Geschäftsführer des Bach-Archivs, Dettloff Schwerdtfeger. Sein Werk sei heute etwas in Vergessenheit geraten. „Wir wollen dazu beitragen, dass dieser Komponist zurückkommt ins Repertoire“, sagte Schwerdtfeger. Das Bachfest spürt unter dem Motte „Die wahre Art“ der Frage nach, was eigentlich die wahre Art ist, Alte Musik zu spielen.

Wenig Interesse am letzten „Tatort“ vor der Pause

Die ARD-Krimireihe „Tatort“ geht mit einer extrem schwachen Einschaltquote in die Sommerpause. Die Episode „Freigang“ mit Richy Müller und Felix Klare als Stuttgarter Hauptkommissare Thorsten Lannert und Sebastian Bootz lockte am Pfingstmontag nur 6,42 Millionen Zuschauer vor den Fernseher. Das ist für die Erfolgsreihe laut Branchendienst dwdl.de der schwächste Wert seit dem Jahr 2011. Für den Trickfilm „Ice Age 4 – Voll verschoben“ auf ProSieben entschieden sich 3,77 Millionen, für die ZDF-Romanze „Ein Sommer in Schottland“ 3,56 Millionen Zuschauer.