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Tanz: William Forsythe zieht sich als Chefchoreograf zurück ++ Literatur: Peter von Matt erhält Frankfurter Goethe-Preis ++ Film: Wenders beim Filmfest Cannes ausgezeichnet ++ TV-Quoten: ARD holt mit „Quizduell“ den Tagessieg

William Forsythe zieht sich als Chefchoreograf zurück

William Forsythe ist nicht länger Chefchoreograf des nach ihm benannten Balletts. Der 64-Jährige habe aus gesundheitlichen Gründen sein Arbeitspensum reduzieren müssen, sagte eine Sprecherin. Er sei als künstlerischer Berater tätig. Der US-Amerikaner hatte die Company 2004 als privates Tanzensemble gegründet. Die künstlerische Leitung übernimmt ab September 2015 der Forsythe-Tänzer und Choreograf Jacopo Godani.

Peter von Matt erhält Frankfurter Goethe-Preis

Der Goethe-Preis der Stadt Frankfurt geht in diesem Jahr an den Literaturwissenschaftler Peter von Matt. Der 77 Jahre alte Schweizer sei ein großer Kenner und geistreicher Interpret der europäischen Literatur, dessen Bücher ein breites Publikum erreichten, begründete die Jury. Die mit 50.000 Euro dotierte Auszeichnung soll dem Germanisten am 28. August in der Frankfurter Paulskirche überreicht werden.

Wenders beim Filmfest Cannes ausgezeichnet

Regisseur Wim Wenders hat in Cannes für die Dokumentation „The Salt of the Earth“ über den brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado den Spezialpreis der Sektion Un Certain Regard erhalten. Wenders hatte den Film zusammen mit Salgados Sohn Juliano gedreht. Beim Filmfest Cannes gewann der 68-jährige Wenders 1984 mit „Paris, Texas“ den Hauptpreis, die Goldene Palme.

ARD holt mit „Quizduell“ den Tagessieg

3,7 Millionen Zuschauer entschieden sich für das „Quizduell“ in der ARD. Trotz technischer Probleme reichte das sogar für den Tagessieg vor den Nachrichtensendungen „Tagesschau“, „heute“ und „RTL aktuell“. Auf RTL sehen 2,59 Millionen die Hollywood-Komödie „Der Teufel trägt Prada“. 1,17 Millionen Menschen waren bei der ProSieben-Musikshow „Keep your light shining“ dabei. Damit droht die neue Show für den Sender zum größten Quotenflop seit der glücklosen „Millionärswahl“ zu werden.