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Kunst: Gerhard Richter hält Auktionskunst für „Müll“ ++ Architektur: Gauck würdigt Wiederaufbau der Meisterhaussiedlung ++ Philharmonie: „Mauerfall-Konzert“: Zeitzeugen gesucht ++ TV-Quoten: Familiendrama chancenlos gegen Fußball-Relegation

Gerhard Richter hält Auktionskunst für „Müll“

Harsche Worte von einem der renommiertesten Gegenwartskünstler: Gerhard Richter hält nach eigenem Bekunden den größten Teil der heutigen Auktionskunst für überteuert. Es fehle an echten Kriterien für die Beurteilung des Wertes von Kunstwerken, beklagte der 82-Jährige am Freitag in Basel bei einer Pressekonferenz. „Wenn Sie die Auktionskataloge sehen, da wird ja 70 Prozent Müll für teures Geld verkauft“, sagte der Maler.

Gauck würdigt Wiederaufbau der Meisterhaussiedlung

Die zum Unesco-Welterbe zählende Dessauer Meisterhaussiedlung ist nach rund 70 Jahren wieder komplett: Mit einem Festakt im Beisein von Bundespräsident Joachim Gauck wurden zwei wiederaufgebaute Häuser der einstigen avantgardistischen Künstlerkolonie eröffnet. Dies sei in der Geschichte der Kunst ein Ereignis von globaler Bedeutung, sagte Gauck.

„Mauerfall-Konzert“: Zeitzeugen gesucht

Am 12. November 1989 haben die Berliner Philharmoniker anlässlich des Mauerfalls in der Philharmonie ein Sonderkonzert gegeben. Daniel Barenboim dirigierte seinerzeit. Für ein Interview in ihrem Magazin suchen die Philharmoniker jetzt Menschen, die das „Mauerfall-Konzert“ besucht haben. Zeitzeugen, die ihre Erinnerungen teilen möchten, können sich über magazin128@berliner-philharmoniker.de bei der Redaktion melden.

Familiendrama chancenlos gegen Fußball-Relegation

Das Relegationsspiel des Noch-Bundesligisten HSV gegen Zweitligist Greuther Fürth hat am Donnerstag in der ARD ab 20.30 Uhr 8,47 Millionen Zuschauer interessiert. Das ZDF-Familiendrama „Das Beste kommt erst“ lockte 4,0 Millionen Zuschauer. Lediglich 1,22 Millionen wollten die „Germany’s next Topmodel“-Sondersendung auf ProSieben sehen.