Nachrichten

Kultur

Kunst: Sotheby’s verbucht Auktionsrekorde ++ Kino: „Jeder stirbt für sich allein“: Verfilmung mit Daniel Brühl ++ Medien: „New York Times“ trennt sich von Chefredakteurin ++ TV-Quoten: ZDF-Wiederholung siegt über ARD-Erstausstrahlung

Sotheby’s verbucht Auktionsrekorde

Einen Tag nach der Rekordauktion bei Christie’s hat Konkurrent Sotheby’s ordentlich Umsatz gemacht. Das New Yorker Auktionshaus verzeichnete am Mittwochabend (Ortszeit) mehrere Rekorde. Bei der ganz teuren Kunst ging es aber selten über die Erwartungen der Kunsthändler hinaus. Die teuersten Objekte des Abends waren die „Six Self Portraits“ von Andy Warhol mit 30,1 Millionen Dollar und „Blau“ von Gerhard Richter mit 28,7 Millionen.

„Jeder stirbt für sich allein“: Verfilmung mit Daniel Brühl

Daniel Brühl, 35, Emma Thompson, 55, und Mark Rylance, 54, sollen die Hauptrollen in einer Neuverfilmung von Hans Falladas Roman „Jeder stirbt für sich allein“ spielen. Wie die US-Branchenblätter „Variety“ und „Hollywood Reporter“ berichteten, wird das Projekt mit dem Titel „Alone in Berlin“ derzeit Käufern in Cannes angeboten.

„New York Times“ trennt sich von Chefredakteurin

Die „New York Times“ trennt sich von Chefredakteurin Jill Abramson, die die erste Frau an der Spitze der renommierten Zeitung war. Nachfolger wird Dean Baquet, der als erster Afroamerikaner den prestigeträchtigen Posten übernimmt. Die „New York Times“ schrieb, Herausgeber Arthur Sulzberger habe die Entscheidung bei einer Mitarbeiterversammlung mit einem „Managementproblem in der Redaktion“ erklärt.

ZDF-Wiederholung siegt über ARD-Erstausstrahlung

Am Mittwochabend verfolgten 5,5 Millionen Zuschauer die ZDF-Tragikomödie „Idiotentest“, eine Wiederholung von 2012. Das ARD-Drama „Ein todsicherer Plan“ interessierte zeitgleich 4,63 Millionen Zuschauer. Der „Brennpunkt“ über das Grubenunglück in der Türkei hatte 4,60 Millionen Zuschauer.