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Literatur: „Nirgendwo in Afrika“Autorin Stefanie Zweig gestorben ++ Vereine: FU-Professorin wird Chefin der Shakespeare-Gesellschaft ++ TV-Quoten: Starker Abend bei RTL: 8,21 Millionen sehen Klitschko

„Nirgendwo in Afrika“Autorin Stefanie Zweig gestorben

Die Autorin Stefanie Zweig ist tot. Sie sei am Freitag nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 81 Jahren gestorben, gab ihr Neffe Walter Zweig am Sonntag bekannt. Als Kind jüdischer Eltern überlebte Stefanie Zweig die Nazi-Zeit in Afrika. Die Familie war 1938 nach Kenia ausgewandert. Ihre Erlebnisse verarbeitete Zweig in den Romanen „Nirgendwo in Afrika“ und „Nur die Liebe bleibt“. Das Buch „Nirgendwo in Afrika“ wurde zum Welterfolg. Die Regisseurin Caroline Link gewann mit der Verfilmung 2003 einen Oscar. 1947 kehrte Zweig nach Deutschland zurück. Ihre Romane erreichen nach Angaben der Verlagsgruppe Random House eine Gesamtauflage von über 7,5 Millionen Büchern. Zuletzt lebte sie zurückgezogen in Frankfurt. Ein neues Buchprojekt konnte Zweig nicht mehr vollenden.

FU-Professorin wird Chefin der Shakespeare-Gesellschaft

Erstmals in ihrer 150-jährigen Geschichte steht eine Frau an der Spitze der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft. Zur neuen Präsidentin wurde die Berliner Literaturwissenschaftlerin Claudia Olk gewählt, teilte der Vorstand zum Abschluss der Shakespeare-Tage in Weimar mit. Sie ist Professorin für Literaturwissenschaft mit Schwerpunkt Anglistik am Peter-Szondi-Institut der Freien Universität Berlin. Der bisherige Präsident, der Münchner Professor für englische Literaturwissenschaft Tobias Döring, war bei der Vorstandswahl nicht wieder angetreten. Mit einem Festakt gingen die Shakespeare-Tage zum 450. Geburtstag des Dramatikers und zum 150-jährigen Bestehen der literarischen Gesellschaft am Sonntag zu Ende.

Starker Abend bei RTL: 8,21 Millionen sehen Klitschko

Der K.o.-Sieg von Schwergewichts-Weltmeister Wladimir Klitschko gegen den Australier Alex Leapai hat RTL zu später Stunde Spitzenquoten beschert. 8,21 Millionen verfolgten am Samstagabend ab 23.13 Uhr die Übertragung aus Oberhausen. Die RTL-Castingshow „Deutschland sucht den Superstar“ kam zuvor auf 3,59 Millionen Zuschauer. Die beiden großen Öffentlich-Rechtlichen waren in der Hauptsendezeit jedoch stärker. Den ZDF-Krimi „Unter Verdacht“ mit Senta Berger schalteten 4,42 Millionen ein. Das ARD-Politdrama „Die Briefe meiner Mutter“ mit Christine Neubauer wollten 4,16 Millionen sehen.