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Chöre: Bundespräsident lobt Laienmusik als großen Schatz ++ Kunst: Neue Spur bei der Suche nach Genter Altar ++ Literatur: Morgenstern-Museum in Werder eröffnet ++ TV-Quoten: ZDF räumt mit Krimi-Reihe „München Mord“ ab

Bundespräsident lobt Laienmusik als großen Schatz

Bundespräsident Joachim Gauck hat die in Chören und Orchestern gepflegte Laienmusik gelobt. Musik als Sache des Volkes und der Liebhaber sei ein sehr großer Schatz, sagte er anlässlich der Verleihung der Zelter- und Pro Musica Plakette in Zwickau. „Die Musik, die aus dem Gemüt kommt und ins Gemüt geht, sie gehört wie weniges sonst zu unserer deutschen Kultur, zu unserer deutschen Identität“. Damit pflegten Chöre und Orchester ein besonderes Erbe, seien Träger und Überlieferer der deutschen Kultur. Denn Musik gebe elementaren menschlichen Gefühlen und Empfindungen „buchstäblich Töne“, so Gauck.

Neue Spur bei der Suche nach Genter Altar

Die belgische Justiz untersucht eine neue Spur auf der Suche nach dem vor 80 Jahren gestohlenen Teil des berühmten Genter Altars. Die Staatsanwaltschaft Gent ermittele seit Herbst in dem Fall, nachdem der Historiker Paul De Ridder sich gemeldet und angegeben habe, die verschollene Tafel „Die gerechten Richter“ aus dem Altarbild befinde sich im Besitz einer bekannten Genter Familie, sagte eine Sprecherin.

Morgenstern-Museum in Werder eröffnet

Zum 100. Todestag des Dichters Christian Morgenstern (1871 bis 1914) ist auf der Bismarckhöhe in Werder/Havel ein „Morgenstern-Literatur-Museum“ eröffnet worden. Der in München geborene Literat besuchte Ende des 19. Jahrhunderts häufiger mit Freunden das „Restaurant Galgenberg“ auf der Anhöhe. Hier schrieb er seine „Galgenlieder“, die den Grundstein des literarischen Ruhms des Dichters begründeten. Das Museum entstand auf Betreiben des „Freundeskreises Bismarckhöhe“.

ZDF räumt mit Krimi-Reihe „München Mord“ ab

Kommissar Schaller (Alexander Held) und sein Team haben mit der ersten Folge der neuen Serie „München Mord“ am Samstagabend den Quotensieg eingefahren. 6,75 Mio. Zuschauer verfolgten den ersten Fall des Trios. Dahinter lagen die großen Fernseh-Shows. Die Live-Show von „Deutschland sucht den Superstar“ lockte 3,43 Mio. Zuschauer an. „Frag doch mal die Maus“ kam auf 3,57 Mio. Zuschauer.