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Rückgabe: Bundesrat fordert einfachere Regeln für NS-Raubkunst ++ Oper: Wuppertal verzichtet auf festes Sängerensemble ++ TV-Quoten: Hoeneß und Heimatserie vor ESC-Vorentscheid

Bundesrat fordert einfachere Regeln für NS-Raubkunst

Im Streit um NS-Raubkunst hat sich der Bundesrat für eine erleichterte Rückgabe von gestohlenen Werken ausgesprochen. Die Länderkammer stimmte am Freitag einem entsprechenden Hamburger Antrag zu. Die Bundesregierung solle prüfen, wie sich die Rechte von NS-Verfolgten und ihrer Erben stärken ließen. Die Lage sei unbefriedigend, sagte Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Dorothee Stapelfeldt (SPD). Häufig sei eine Rückgabe wegen juristischer Hürden nicht möglich. Bayerns Justizminister Winfried Bausback (CSU) begrüßte den Antrag, betonte aber, ein Aufruf an die Bundesregierung reiche nicht aus.

Wuppertal verzichtet auf festes Sängerensemble

Die Wuppertaler Oper verabschiedet sich in der kommenden Spielzeit 2014/15 vom klassischen Ensemblebetrieb. Unter der Leitung des künftigen Intendanten Toshiyuki Kamioka wird es Blockaufführungen mit Gastsängern geben. Diese hätten je nach Einsatzhäufigkeit bis zu einjährige Verträge erhalten, hieß es bei der Spielplanvorschau. Für die Saison 2014/15 sind insgesamt acht Produktionen vorgesehen. Schwerpunkt sind klassische Opern wie „Tosca“, Don Giovanni“, „Parsifal“ und „Salome“.

Hoeneß und Heimatserie vor ESC-Vorentscheid

Der deutsche ESC-Vorentscheid hat mehr Zuschauer angezogen als in den vergangenen drei Jahren, ist jedoch hinter dem Debüt von Lena Meyer-Landrut im Jahr 2010 zurückgeblieben. 3,95 Millionen Zuschauer schalteten am Donnerstagabend „Unser Song für Dänemark“ ein. Am meisten gesehen wurde jedoch die ZDF-Serie „Die Bergretter“ (5,61 Millionen). Den ARD-„Brennpunkt“ zum Fall Uli Hoeneß sahen sich 4,73 Millionen an. Mit dem Thema punkteten auch die anderen Sender. Ein ZDF-Spezial um 19.20 Uhr kam auf 4,47 Millionen. „RTL aktuell“ erreichte um 18.45 Uhr 4,09 Millionen Zuschauer.