Meldungen

KulturNews

Kunst: Witwe: Schlingensief in Deutschland oft unterschätzt ++ Medien: Erfolgreiche App „Quizduell“ wird ARD-Show mit Pilawa ++ Kabarett: Deutscher Kleinkunstpreis 2014 vergeben ++ TV-Quoten: „Helen Dorn“-Krimi schlägt die „Superstar“-Suche

Witwe: Schlingensief in Deutschland oft unterschätzt

Die Witwe des Künstlers Christoph Schlingensief erhofft sich von dessen erster Solo-Ausstellung in den USA einen freieren Zugang des Publikums zum Werk. In Deutschland habe es der 2010 an Lungenkrebs gestorbene Schlingensief lange schwer gehabt, weil seine Arbeit häufig auf die reine Provokation reduziert worden sei, sagte Aino Laberenz. Die erste Solo-Ausstellung über Schlingensiefs Werk in den USA ist seit Sonntag im New Yorker Museum PS1, einer Außenstelle des Museum of Modern Art (MoMA), zu sehen.

Erfolgreiche App „Quizduell“ wird ARD-Show mit Pilawa

Die ARD will einem Bericht des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ zufolge mit der erfolgreichen App Quizduell ihr Programm verjüngen. Im Frühjahr solle die Show „Quizduell“ mit Moderator Jörg Pilawa starten, berichtete das Magazin am Sonntag vorab. Über eine App sollen die Fernsehzuschauer zu Hause gegen Kandidaten im Studio antreten. Das Quiz soll montags bis freitags live im Vorabendprogramm gesendet werden. Die „Quizduell“-App haben sich laut „Spiegel“ schon zehn Millionen Deutsche heruntergeladen.

Deutscher Kleinkunstpreis 2014 vergeben

Sieben Künstler sind am Sonntagabend mit dem Deutschen Kleinkunstpreis ausgezeichnet worden. Der politische Kabarettist „HG.Butzko“ erhielt die Auszeichnung in der Sparte Kabarett.

In der Sparte Chanson/Lied/Musik erhielt das Duo „Knuth & Tucek“ alias Nicole Knuth und Olga Tucek die Auszeichnung. Die Schweizer Künstler Jonas Anderhub und Christof Wolfisberg („Ohne Rolf“) ehrte die Jury in der Sparte Kleinkunst. Der mit insgesamt 25 000 Euro dotierte Preis gilt als einer der wichtigsten der deutschsprachigen Kleinkunstszene.

„Helen Dorn“-Krimi schlägt die „Superstar“-Suche

Mit dem Auftakt der Krimiserie „Helen Dorn“ hat das ZDF am Samstagabend zur Primetime die TV-Konkurrenz locker überflügelt. Anna Loos als intuitiv arbeitende Ermittlerin wollten sich 8,01 Millionen Menschen nicht entgehen lassen, was einem Marktanteil von 25,4 Prozent entsprach. Die Casting Show „Deutschland sucht den Superstar“ aus Havanna kam auf RTL zur gleichen Zeit auf 4,15 Millionen (13,8). Knapp dahinter landete die ARD mit dem „Musikantenstadl“, den 3,85 Millionen Menschen (12,7 Prozent) einschalteten.