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Literatur: Angst motiviert Autor John Grisham zum Arbeiten ++ Ausstellung: Städel Museum zeigt Retrospektive zu Emil Nolde ++ Bühne: Historische Theaterplakate vor dem Zerfall gerettet ++ TV-Quoten: Schwache Resonanz auf Dokudrama „Der Rücktritt“

Angst motiviert Autor John Grisham zum Arbeiten

Bestseller-Autor John Grisham, 59, hat Angst davor, dass sein Erfolg irgendwann vorbei sein könnte. „Sie ist immer da: eines Tages aufzuwachen, und die Karriere ist zu Ende. Die Bücher verkaufen sich nicht mehr“, sagte der US-Schriftsteller dem Magazin „Stern“. „Die Angst motiviert, immer weiterzumachen.“ Grisham gilt als Meister des Justizthrillers, seine Gesamtauflage liegt bei rund 300 Millionen Büchern. Am Montag erscheint im Heyne Verlag „Die Erbin“, Grishams neuestes Buch.

Städel Museum zeigt Retrospektive zu Emil Nolde

Dem Expressionisten Emil Nolde widmet das Städel Museum in Frankfurt vom kommenden Mittwoch (5. März) an eine große Sonderausstellung. Gezeigt werden rund 140 Gemälde, Aquarelle und Grafiken aus allen Schaffensphasen des Künstlers – darunter berühmte Meisterwerke wie der „Frühling im Zimmer“ oder „Das Leben Christi“. Zum ersten Mal seit 25 Jahren sei damit in Deutschland wieder eine Retrospektive zum Werk Emil Noldes (1867-1956) zu sehen, teilte das Museum mit.

Historische Theaterplakate vor dem Zerfall gerettet

Die Restaurierung der in Norddeutschland einmaligen Güstrower Sammlung von rund 5000 historischen Theaterzetteln ist vorangekommen. 2013 wurden 460 Blätter konservatorisch gesichert und damit vor dem drohenden Verfall gerettet. Die Kollektion dokumentiert die Theatergeschichte Mecklenburgs mit dem besonderen Schwerpunkt Güstrow als Theaterstandort im 18. und 19. Jahrhundert. Der erste Theaterzettel datiert von 1740. Theaterzettel sind die Vorläufer der heutigen Theaterplakate.

Schwache Resonanz auf Dokudrama „Der Rücktritt“

Das Dokudrama „Der Rücktritt“ über das politische Ende von Ex-Bundespräsident Christian Wulff interessierte am Dienstagabend um 20.15 Uhr auf Sat.1 lediglich 2,78 Millionen Zuschauer. Zum Vergleich: Die TV-Satire „Der Minister“ erreichte vor einem Jahr 4,44 Millionen Zuschauer. Am stärksten präsentierte sich die ARD: 4,84 Millionen Zuschauer schalteten um 20.15 Uhr „Familie Dr. Kleist“ ein, danach sahen 5,32 Millionen „In aller Freundschaft“.