Museum

Mendelssohn-Haus in Leipzig nach Umbau wiedereröffnet

Mit einem Festakt ist am Montag das Mendelssohn-Haus in Leipzig nach zehnmonatigen Umbauarbeiten wiedereröffnet worden.

In die Erweiterung der Ausstellungsfläche und hochmoderne Technik wurden 1,5 Millionen Euro investiert. Der Tag der Wiedereröffnung war zugleich der 205. Geburtstag des Komponisten Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847).

Das Mendelssohn-Haus in Leipzig ist das einzige erhalten gebliebene Wohnhaus des Komponisten. Er wirkte in Leipzig als Gewandhauskapellmeister. Außerdem gründete er hier das deutschlandweit erste Konservatorium. Das Gewandhausorchester ehrt seinen früheren Kapellmeister jedes Jahr mit einem Musikfestival. Leipzigs Oberbürgermeister Burkhard Jung (SPD) betonte, es sei ein wirkliches Museum des 21. Jahrhunderts entstanden, dessen Authentizität erhalten geblieben sei.

Im ersten Stock sind weiterhin die Wohnräume des Komponisten zu sehen. Im Erdgeschoss entstand mittels moderner Technik ein interaktives Museum. Ein virtueller Konzertsaal bietet die Möglichkeit, sich individuell mit dem Thema Musik im Detail zu befassen. Mit Hilfe einer raumfüllenden Installation kann der Besucher selbst zum Dirigenten eines Orchesters werden – mit digitalem Taktstock.