Bildband

Was die Deutschen im vergangenen Jahr am meisten bewegte

Es ist ein Bildband zum Stöbern und Erinnern. Das Jahr 2013 war wieder voller Überraschungen, Tragödien wie Glücksmomenten. „Bild“-Chefredakteur Kai Diekmann zeigt noch einmal, was uns bewegte

. Und auch weiterhin bewegen wird. Immerhin hängte ein Schwergewichtsweltmeister die Boxhandschuhe an den Nagel, um sich politisch zu engagieren. Vitali Klitschko hat als ukrainischer Oppositionspolitiker bereits viel erreicht, dieser Tage trat die Regierung zurück. Und der Protest geht weiter. Im Buch zeigt Diekmann sein persönliches Lieblingsbild, nämlich Klitschko vor dem Regierungssitz in Kiew. Inzwischen zeigen ihn Fotos im Parlament.

Die Welt ist ständig in Bewegung, gerade das wird in dem Bildband deutlich. Überraschungen gibt es auch an Orten, die von großer Tradition, von Langlebigkeit geprägt sind. Für den Monat Mai wird ein Foto gezeigt, auf dem gleich zwei Päpste zu sehen sind, die sich freundlich die Hand reichen. Der neue Papst Franziskus begrüßt den emeritierten Papst Benedikt. Im Jahr davor hätte es niemand für möglich gehalten, dass einmal ein Papst in Rente geht.

Viele Ereignisse hinterlassen ihre Spuren. Manche mehr digital und gespeichert. Im Oktober wird öffentlich, dass der US-Geheimdienst NSA nicht nur weltweit Handys abhört, sondern obendrein das der deutschen Kanzlerin Angela Merkel. Das Schlagwort „Handygate“ wird geboren. Seither wird verhandelt, um das Vertrauen der beteiligten Partner wieder herzustellen. Im November taucht ein merkwürdiger Kunstschatz auf und ein ebenso merkwürdiger Besitzer. Der „Nazi-Schatz“ des Herrn Gurlitt sorgte weltweit für Schlagzeilen.

Kai Diekmann: Das Jahr 2013: was uns bewegte. Verlagsgruppe Bild, Berlin. 9,99 Euro