Fernsehen

Grimme-Preis: Raab für Kanzlerduell nominiert

Die ARD-Krimireihe „Tatort“ erhält in diesem Jahr beim Grimme-Preis die „Besondere Ehrung“.

Das seit 1970 existierende Format habe sich zum „letzten Fernseh-Lagerfeuer“ entwickelt, „das generationsübergreifend mit hohen Einzelqualitäten die Zuschauer mehr als nur in den Bann schlägt“, teilte das Grimme-Institut mit. Zugleich gab das Grimme-Institut die Nominierten für den Grimme-Preis-Wettbewerb bekannt. Von den insgesamt 62 ausgewählten Produktionen stammt der überwiegende Anteil, nämlich 55, von den öffentlich-rechtlichen Sendern; die privaten sind mit 7 Beiträgen vertreten.

Bis auf den Sat1-Spielfilm „Der Minister“ in der Kategorie „Fiktion“, der in Anlehnung an Aufstieg und Fall des CSU-Politikers Karl-Theodor zu Guttenberg entstand, finden sich die übrigen 6 Produktionen alle in der Kategorie „Unterhaltung“. Dazu zählt auch der Beitrag des ProSieben-Moderators Stefan Raab zum „Kanzlerduell“ zwischen Angela Merkel (CDU) und Peer Steinbrück (SPD). In der Kategorie „Fiktion“ nominiert wurden unter anderem der ZDF-Mehrteiler „Unsere Mütter, unsere Väter“, der im Zweiten Weltkrieg spielt, zwei „Tatort“-Episoden sowie die ZDF-Miniserie „Verbrechen“ nach den Kurzgeschichten von Ferdinand von Schirach.