Berlinale

Schlöndorff, Wenders und Deneuve im Berlinale-Special

Stars wie Catherine Deneuve, Pierce Brosnan, Jennifer Lawrence und Viggo Mortensen zeigen ihre neuen Filme in der Special-Reihe der 64. Berlinale (6. bis 16. Februar).

Insgesamt neun Weltpremieren gibt es in der Sondersektion, wie das Festival am Donnerstag mitteilte. Der deutsche Regisseur Volker Schlöndorff („Die Blechtrommel“, „Das Meer am Morgen“) ist dort mit dem historischen Drama „Diplomatie“ über die Besetzung von Paris durch die Nazis vertreten. Vor der Kamera standen dafür Schauspieler wie André Dussollier, Robert Stadlober und Burghart Klaußner.

Wim Wenders („Pina“) ist am 3D-Filmprojekt „Kathedralen der Kultur“ beteiligt, an dem auch die Regisseure Robert Redford und Michael Glawogger mitarbeiteten. In dem Film werden architektonisch außergewöhnliche Gebäude in aller Welt porträtiert, darunter das Centre Pompidou in Paris und die Russische Nationalbibliothek in Sankt Petersburg. Wenders drehte seinen Teil in der Berliner Philharmonie. Der Clou ist: Das Scharoun-Gebäude fungiert als Ich-Erzähler und beschreibt die Akteure.

Auch Dokumentarfilme sind in der Special-Reihe zu sehen: In einer Weltpremiere wird „Night Will Fall“ von André Singer gezeigt – der Film rekonstruiere, wie die gerade in den Archiven entdeckte, nie öffentlich gezeigte Dokumentation von Regisseur Alfred Hitchcock über die Konzentrationslager der Nazis entstand, teilte die Berlinale mit.

Mit dem Oscar-Anwärter „American Hustle“ von David O. Russell („Silver Linings“) kommen die US-Stars Jennifer Lawrence, Bradley Cooper, Jeremy Renner und Amy Adams nach Berlin. Ex-„James Bond“-Darsteller Pierce Brosnan ist in Pascal Chaumeils „A Long Way Down“ zu sehen. John Malkovich und Michael Pena spielen in „Cesar Chavez“ von Diego Luna. Die französische Filmdiva Catherine Deneuve tritt in der Komödie „Dans la cour“ (Im Hof) von Pierre Salvadori auf.