Ausstellung

Jimi Hendrix’ Wohnung in London wird ein Museum

Eine frühere Wohnung von Rock-Legende Jimi Hendrix in London wird zum Museum umgebaut.

In den Räumen im Edelstadtteil Mayfair hatte der 1970 gestorbene US-Musiker ein Jahr lang von 1968 bis 1969 gelebt, wie der Sender BBC am Dienstag berichtete.

Für das Museum soll ein Raum nachgebaut werden, zudem soll es eine Ausstellung geben. Die Eröffnung ist für 2015 geplant. Derzeit ist in der Wohnung ein Büro untergebracht. Die Renovierungskosten von mehr als 1,2 Millionen Pfund (1,4 Millionen Euro) werden über Lotterie-Gelder bezahlt.

Gleich neben dem Haus, in der die Hendrix-Wohnung liegt, hatte der Komponist Georg Friedrich Händel bis zu seinem Tod im Jahr 1759 rund 36 Jahre lang gelebt. Hendrix hatte die letzten Jahre seines Lebens vor allem in London verbracht. Der Musiker starb in einem Hotel im Londoner Stadtteil Notting Hill. Anzeichen zufolge erstickte er an seinem Erbrochenen, vermutlich spielten auch Schlaftabletten und Alkohol eine Rolle. Hendrix, 1942 in Seattle geboren, gilt wegen seiner experimentellen und innovativen Spielweise auf der E-Gitarre als einer der bedeutendsten Gitarristen und hatte nachhaltigen Einfluss auf die Entwicklung der Rockmusik.