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Museum: Raubkunststreit: Köln einigt sich mit Erben ++ Auszeichnung: Großer Staatspreis wird nach Oskar Schlemmer benannt ++ TV-Quoten: Die ARD kann mit Bayern und Merkel punkten

Raubkunststreit: Köln einigt sich mit Erben

Lösung im Streit um NS-Raubkunst: Die Stadt Köln hat sich mit den Erben der zwei jüdischen Sammler Alfred Flechtheim und Curt Glaser über die Rückerstattung von Kunstwerken aus dem Museum Ludwig geeinigt. So bleiben unter anderem sechs frühe Zeichnungen von Karl Hofer, Paula Modersohn-Becker, Ernst Barlach, Aristide Maillol und Wilhelm Morgner als Dauerleihgabe im Museum. Eigentümer sind laut Stadt aber jetzt die Flechtheim-Erben.

Großer Staatspreis wird nach Oskar Schlemmer benannt

Baden-Württembergs Großer Staatspreis für Bildende Kunst wird nach dem vor 125 Jahren in Stuttgart geborenen Künstler Oskar Schlemmer (1888-1943) benannt. „In dem bedeutenden Wegbereiter der Moderne Oskar Schlemmer findet dieses Vorhaben einen würdigen Namenspaten“, sagte Staatssekretär Jürgen Walter (Grüne). Bauhaus-Star Schlemmer gilt als bedeutender Vertreter der Klassischen Moderne und Erneuerer der Kunst.

Die ARD kann mit Bayern und Merkel punkten

Der FC Bayern München hat am Dienstagabend nicht nur den chinesischen Meister Guangzhou Evergrande mit 3:0 in Schach gehalten, sondern auch die Konkurrenz im deutschen Fernsehen: Das Halbfinale der Klub-Weltmeisterschaft in Agadir interessierte in der ARD ab 20.30 Uhr 6,55 Millionen Zuschauer. Zuvor hatten 4,93 Millionen die knapp 15 Minuten lange Sondersendung „Farbe bekennen“ mit Bundeskanzlerin Angela Merkel gesehen.