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Preußenstiftung: Staatsbibliothek bekommt Humboldt-Tagebücher ++ Kunst: Direktor des Kölner Museums Ludwig geht nach einem Jahr ++ TV-Quoten: Die ARD-Serien sind eine sichere Bank

Staatsbibliothek bekommt Humboldt-Tagebücher

Die Südamerika-Tagebücher des Forschers Alexander von Humboldt (1769-1859) bleiben in Deutschland. Die Stiftung Preußischer Kulturbesitz übernimmt die Aufzeichnungen des Forschers vom bisherigen Eigentümer Ulrich von Heinz, einem Nachfahren der Familie Humboldt. Die Tagebücher gehörten zu den wichtigsten wissenschaftlichen Dokumenten des 19. Jahrhunderts, erklärte der Präsident der Preußenstiftung, Hermann Parzinger. Der Kauf sei von privaten und öffentlichen Geldgebern wie dem Bundesbildungsministerium finanziert worden. In seinen Tagebüchern zeichnete Humboldt auf rund 4000 Seiten seine fünfjährige Südamerika-Expedition nach, die Dokumente werden nun in der Berliner Staatsbibliothek aufbewahrt.

Direktor des Kölner Museums Ludwig geht nach einem Jahr

Das Museum Ludwig in Köln muss sich schon wieder einen neuen Direktor suchen. Der derzeitige Chef Philipp Kaiser will Ende Februar nach einem guten Jahr aus familiären Gründen schon wieder gehen. Kaiser hatte am 1. November 2012 die Nachfolge von Kasper König angetreten, der als einer der einflussreichsten Ausstellungsmacher und Kunstkenner galt. Kaiser hatte es jedoch verstanden, binnen kurzer Zeit ebenfalls ein beachtliches Renommee aufzubauen.

Die ARD-Serien sind eine sichere Bank

ZDF und Sat.1 haben beim Quotenrennen am Dienstagabend einen Durchhänger erlebt. Nur 1,95 Millionen Zuschauer wollten um 20.15 Uhr im Zweiten die Doku-Reihe „Frauen, die Geschichte machten“ sehen. Das Magazin „Frontal 21“ legte mit 2,28 Millionen Zuschauer danach kaum zu. Auch Sat.1 hatte mit „Vorstadtkrokodile“ keinen Erfolg, lediglich 1,19 Millionen Zuschauer schalteten ein. Zur Freude der ARD: Die Krankenhaussoap „In Aller Freundschaft“ erreichte um 21 Uhr 6,13 Millionen Zuschauer, die Serie „Familie Dr. Kleist“ hatte davor 5,38 Millionen Zuschauer.