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Kunst: Bayerns Justizminister will Gurlitts Sammlung ausstellen ++ Film: Frankreich trauert um Regisseur Georges Lautner ++ TV-Quoten: ZDF-Krimi schlägt „Zum Glück mit Hirschhausen“

Bayerns Justizminister will Gurlitts Sammlung ausstellen

Bayerns Justizminister Winfried Bausback (CSU) will sich dafür einsetzen, dass ein Teil des Münchner Kunstschatzes öffentlich ausgestellt wird. Nötig sei dafür eine „gütliche Einigung“ mit dem Kunsthändlersohn Cornelius Gurlitt, sagte Bausback der „Welt am Sonntag“. Außerdem strebt er ein Gesetz an, nach dem Besitzer von NS-Raubkunst nicht mehr geltend machen können, dass Herausgabeansprüche früherer Eigentümer nach deutschem Recht nach 30 Jahren verjährt sind. Er habe einen Gesetzesvorschlag erarbeiten lassen, wonach jemand, der beim Erwerb „bösgläubig“ war – also wusste, dass die Bilder oder andere Gegenstände, die er kauft oder erbt, ihrem Eigentümer abhandengekommen sind -, sich nicht auf Verjährung berufen kann, sagte Bausback dem „Spiegel“.

Frankreich trauert um Regisseur Georges Lautner

Der durch Filme wie „Der Profi“ oder „Der Windhund“ bekannte Regisseur Georges Lautner ist tot. Der Franzose starb am Freitag im Alter von 87 Jahren nach langer Krankheit in Paris. Zu seinen bekanntesten Filmen gehörte neben „Der Profi“ (1982) mit Jean-Paul Belmondo Komödien wie „Mein Onkel, der Gangster“ (1963) mit Lino Ventura oder „Ein Käfig voller Narren III“ (1985). Lautner war am 24. Januar 1926 im südfranzösischen Nizza als Sohn der Schauspielerin Renée Saint-Cyr geboren worden. Bevor er sich dem Film widmete, studierte er zunächst Rechtswissenschaften. Sein erster Spielfilm kam 1958 in die Kinos.

ZDF-Krimi schlägt „Zum Glück mit Hirschhausen“

„Zum Glück mit Hirschhausen – Die Show zur ARD-Themenwoche“ hat das Quotenrennen am Freitag verloren. Die Sendung mit Eckhart von Hirschhausen erreichte 2,94 Millionen Zuschauer, die ZDF-Krimiserie „Der Kriminalist“ lag um 20.15 Uhr mit 5,61 Millionen Zuschauern deutlich vorne. Den RTL-Dauerbrenner „Wer wird Millionär?“ wollten 5,10 Millionen sehen. Mit „Mario Barth live! Männer sind schuld, sagen die Frauen“ zog der Comedian 3,89 Millionen Zuschauer vor die Fernseher. „The Voice of Germany“ auf Sat.1 verfolgten 3,34 Millionen. Den Spielfilm „Parkland“ auf ProSieben schalteten 1,46 Millionen ein, die Krimiserie „CSI:NY“ auf Vox sahen 1,34 Millionen.