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Kunst: Gurlitt-Recherchen: Museum stößt auf Grafiken ++ Festival: Johan Simons leitet ab 2015 die Ruhrtriennale ++ Tanz: Strawinsky-Abend von Pina Bausch rekonstruiert ++ TV-Quoten: Der Sonntagskrimi schlägt Formel 1 und Pilcher

Gurlitt-Recherchen: Museum stößt auf Grafiken

Der Münchner Kunstfund und die Diskussion um die Sammlung Gurlitt haben zu einer kuriosen Wiederentdeckung im Würzburger Museum im Kulturspeicher geführt. Mitarbeiter fanden nach einem Hinweis der „Main-Post“ im Depot Grafiken von Lovis Corinth, Oskar Kokoschka, Alfred Kubin, Edvard Munch, Max Pechstein und Renée Sintenis. Die Zeitung war bei Recherchen zum Kunstfund auf einen Bericht gestoßen, in dem von einer Schenkung des Kunsthändlers Wolfgang Gurlitt aus dem Jahr 1957 die Rede war. „Wir freuen uns“, sagte Museumsleiterin Marlene Lauter.

Johan Simons leitet ab 2015 die Ruhrtriennale

Der künftige Intendant der Ruhrtriennale, Johan Simons, ist in Duisburg offiziell vorgestellt worden. Von 2015 bis 2017 wird der 67-jährige Niederländer das Festival künstlerisch verantworten. Simons wird der Nachfolger von Heiner Goebbels, der noch das kommende Jahr als Intendant das Festival betreuen wird. Zu seinen Plänen wollte Simons jedoch noch keine Auskunft geben. „Ich habe schon ein Programm im Kopf, aber ein bisschen Spannung muss sein.“

Strawinsky-Abend von Pina Bausch rekonstruiert

Nach mehr als 30 Jahren bringt das Wuppertaler Tanztheater Pina Bausch seinen dreiteiligen Strawinsky-Abend wieder auf die Bühne. Anlässlich des 40-jähriges Bestehens habe man den Zyklus mit den Teilen „Wind von West“, „Der zweite Frühling“ und „Das Frühlingsopfer“ in der ursprüngliche Form rekonstruiert, teilte eine Sprecherin mit. Während „Das Frühlingsopfer/Sacre du printemps“ zu den meistgespielten Stücken des Wuppertaler Tanztheaters gehört, wurden die beiden anderen Teile zuletzt 1978 und 1981 aufgeführt.

Der Sonntagskrimi schlägt Formel 1 und Pilcher

Der ARD-„Tatort“ mit dem Titel „Eine andere Welt“ hat am Sonntagabend die Konkurrenz ausgebremst: 8,41 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 22,6 Prozent) entschieden sich ab 20.15 Uhr für den Krimi. Das Rosamunde-Pilcher-Melodram „Alte Herzen rosten nicht“ sahen im ZDF zeitgleich 6,14 Millionen Zuschauer und das Formel-1-Rennen ab 20 Uhr auf RTL 5,16 Millionen.