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Annäherung in der Fremde

Die Filmemacherin Caroline Link, 1964 geboren, studierte an der Filmhochschule in München, wo sie noch heute lebt. Gleich ihr erster Film „Jenseits der Stille“ wurde für einen Oscar nominiert, für ihren dritten, „Nirgendwo in Afrika“ (2001), hat sie ihn 2003 bekommen. Ihr letzter Film war „Im Winter, ein Jahr“ (2008). Caroline Link ist mit dem Filmregisseur Dominik Graf verheiratet. Sie haben eine Tochter.

Der Film „Exit Marrakech“ ist eine Vater-Sohn-Geschichte. Der Vater (Ulrich Tukur) hat seine Familie verlassen und inszeniert deutsche Klassiker in Marokko. Der Sohn soll zu ihm in die Sommerferien, versucht aber ständig auszubüxen und droht verloren zu gehen. Bis der Vater sich auf die Suche nach ihm macht. Ein typischer Link’ scher Familienstoff, bei der das fremde Land zu einer Metapher der inneren Entfremdung wird, aber auch zu einem neutralen Schauplatz der vorsichtigen Annäherung. Der Film kommt am Donnerstag in die Kinos, am Mittwoch ist Berlin-Premiere im Delphi.