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Kino: „Zwei Leben“ soll 2014 um Auslands-Oscar konkurrieren ++ Punkrock: Toten Hosen: Musik wird im Wahlkampf missbraucht ++ TV-Quoten: Schalke-Partie lief besser als „Hubert und Staller“

„Zwei Leben“ soll 2014 um Auslands-Oscar konkurrieren

Der Film „Zwei Leben“ des Berliner Regisseurs Georg Maas soll in das Rennen um den Oscar für den besten fremdsprachigen Film gehen. Das entschied eine von der Gesellschaft German Films, der Auslandsvertretung der deutschen Filmindustrie, eingesetzte Jury in München. Der Film, eine deutsch-norwegische Koproduktion, läuft in Deutschland am 19. September an und erzählt die Geschichte einer in Norwegen untergetauchten Stasi-Agentin. Damit hat „Zwei Leben“ den Film „Oh Boy“ von Jan-Ole Gerster überraschend ausgestochen. „Zwei Leben“ basiert auf der wahren Geschichte einer Deutschen, die ein glückliches Leben in Norwegen führt, als sie nach dem Fall der Mauer von ihrer Vergangenheit als DDR-Agentin eingeholt wird.

Toten Hosen: Musik wird im Wahlkampf missbraucht

Die Toten Hosen sind verärgert darüber, dass ihre Musik bei Wahlkampfveranstaltungen „missbraucht“ wird. „Die Gefahr, dass Menschen auf die Idee kommen können, dass es eine Verbindung zwischen der Band und den dort beworbenen Inhalten gibt, macht uns wütend“, erklärten die Düsseldorfer Punkrocker. Sie seien zuletzt immer wieder darauf aufmerksam gemacht worden, dass ihr Hit „Tage wie diese“ im Wahlkampf eingesetzt würde, „vor allen Dingen bei CDU und SPD“. Ihre Musik werde „klar missbraucht und von Leuten vereinnahmt, die uns in keiner Weise nahe stehen“. Leider sei die Rechtslage so, dass sie nichts dagegen tun könnten.

Schalke-Partie lief besser als „Hubert und Staller“

Die Zitterpartie des Fußball-Bundesligaklubs Schalke 04 in der Champions-League-Qualifikation bei PAOK Saloniki stand in der Gunst des Publikums ganz oben. 5,67 Mio. Zuschauer schalteten ab 20.45 Uhr im ZDF ein. Die ARD-Krimiserie „Hubert und Staller“ tat sich dagegen schwer. Immerhin 3,57 Mio. Zuschauer entschieden sich um 20.15 Uhr für die humorvollen Ermittlungen der beiden bayerischen Polizisten, gespielt von Christian Tramitz und Helmfried von Lüttichau