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Festival: Deutsche Dokumentation in Locarno ausgezeichnet ++ Kunst: Zeichnungen von Max Beckmann ausgestellt ++ Film: Spike Lee sammelt Millionen für sein neues Projekt ++ TV-Quoten: Pilawa verliert gegen eine Melodram-Wiederholung

Deutsche Dokumentation in Locarno ausgezeichnet

Die Hoffnung auf den Goldenen Leoparden, den Hauptpreis des Internationale Filmfestivals Locarno, für den deutschen Wettbewerbsbeitrag „Feuchtgebiete“ hat sich nicht erfüllt. Die Jury entschied sich für den in spanisch-französischer Gemeinschaftsproduktion realisierten Spielfilm „Historia de la meva mort“ („Die Geschichte meines Todes“). Eine der anderen wichtigen Auszeichnungen aber ging nach Deutschland: „Master of the Universe“ erhielt den Preis als bester Beitrag der Sektion „Woche der Kritik“.

Zeichnungen von Max Beckmann ausgestellt

Unter dem Titel „Von Europa nach Amerika“ präsentiert das Kunstmuseum Mülheim/Ruhr vom 1. September bis 24. November eine Ausstellung mit Zeichnungen des Künstlers Max Beckmann. Die Ausstellung gebe Einblick in die Lebenssituation des Künstlers in den Jahren der NS-Gewaltherrschaft und vermittle, wie vielschichtig sich Max Beckmann mit dem Medium Zeichnung auseinandergesetzt habe, teilte das Museum mit.

Spike Lee sammelt Millionen für sein neues Projekt

Der amerikanische Regisseur Spike Lee („Inside Man“) hat über eine Million Dollar an Spendengeldern für seinen nächsten Film zusammengetrommelt. Die Sammelaktion über das Internetportal „Kickstarter“ hatte der Regisseur am 21. Juli begonnen. Die Summe kletterte inzwischen auf mehr als 1,3 Millionen Dollar. Mehr als 5000 Fans halfen dabei mit Spenden ab 5 Dollar aufwärts mit. Die Aktion ist auf 30 Tage angelegt.

Pilawa verliert gegen eine Melodram-Wiederholung

Leichte Kost kommt an einem Sommerabend offenbar gut an: Die neun Jahre alte Wiederholung des Utta-Danella-Melodrams „Das Familiengeheimnis“ lockte am Sonnabend um 20.15 Uhr 3,45 Millionen Menschen vor den Bildschirm und brachte der ARD den Primetime-Sieg ein. Jörg Pilawas ZDF-Show „Deutschlands Superhirn – Kids“ landete mit 3,20 Millionen dahinter, ließ mit seinem mittelprächtigen Wert aber die RTL-Konkurrenz von Oliver Geissens „Die ultimative Chart Show“ (1,59 Mio.) deutlich hinter sich.