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Kunst: Uecker-Bilder werden erst gezeigt und dann eingelagert ++ Ausstellung: Fußballgeschichte im Diözesanmuseum ++ Auszeichnung: „Emma“-Zeichnerin erhält Wilhelm-Busch-Preis ++ TV-Quoten: Verbrechersuche gewinnt den Fernsehabend

Uecker-Bilder werden erst gezeigt und dann eingelagert

Das Staatliche Museum Schwerin erhält am Freitag 13 Werke des bedeutenden Malers und Objektkünstlers Günther Uecker (83). Zur festlichen Übergabe in der Galerie Alte & Neue Meister Schwerin wird auch Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) erwartet. Das Museum war beim Ankauf der Exponate vom Bund mit 830.000 Euro unterstützt worden. Die Uecker-Sammlung wird vom 10. bis 18. August gezeigt und danach zunächst eingelagert. Ab Frühjahr 2014 soll sie dann dauerhaft im Staatlichen Museum gezeigt werden.

Fußballgeschichte im Diözesanmuseum

Unbekannte Facetten aus der Frühzeit des deutschen Fußballs zeigt derzeit das Osnabrücker Diözesanmuseum: Unter dem Titel „Kicker, Kult & Co“ verspricht Museumsdirektor Hermann Queckenstedt Einsichten in eine Zeit, „als Fußball noch vielfältig war“. Ergänzt wird die Schau von der Wanderausstellung „Kicker, Kämpfer und Legenden – Juden im Deutschen Fußball“.

„Emma“-Zeichnerin erhält Wilhelm-Busch-Preis

Franziska Becker erhält in diesem Jahr den mit 10.000 Euro dotierten Wilhelm-Busch-Preis. Die 64 Jahre alte Künstlerin wird die Auszeichnung am 26. September in Stadthagen (Niedersachsen) in Empfang nehmen. Die Laudatio soll „Emma“-Gründerin und Frauenrechtlerin Alice Schwarzer halten. Die Preisträgerin prägte die Zeitschrift „Emma“ von Beginn an mit ihren Karikaturen. Die Jury lobte die scharfe Beobachtungsgabe, mit der Franziska Becker Lebenswirklichkeit abbildet.

Verbrechersuche gewinnt den Fernsehabend

Auf die Klassiker ist Verlass. Das ZDF-Kriminalmagazin „Aktenzeichen XY... ungelöst“ setzte sich am Mittwochabend ab 20.15 Uhr mit 5,17 Millionen Zuschauern (Marktanteil: 18,9 Prozent) an die Spitze der meistgesehenen Sendungen des Tages. Dahinter kam mit 4,14 Mio. Zuschauern die Wiederholung des ARD-Dramas „Stilles Tal“. Die Privatsender mussten durchweg kleinere Brötchen backen. Die Sat.1-Dokusoap „Die strengsten Eltern der Welt“ brachte es auf 1,86 Mio. Zuschauer.