Weltpremiere

Verloren geglaubter Orson Welles-Film restauriert

Ein bislang verloren geglaubter Film von Orson Welles soll am 16. Oktober in den USA seine Weltpremiere feiern.

Das schreibt das New Yorker George Eastman House auf seiner Webseite. Der Stummfilm „Too Much Johnson“, den der legendäre Regisseur 1938 gedreht haben soll, war in einer Kunst-Lagerhalle im italienischen Pordenone gefunden und zur Restaurierung in die USA übergeben worden. Nach Angaben des Film-Museums sei bisher angenommen worden, dass die einzige Kopie von „Too Much Johnson“ 1970 bei einem Feuer vernichtet worden war. Welles (1915-1985) war einer der einflussreichsten Regisseure der USA. Mit seinen Werken wie „Citizen Kane“, „Der dritte Mann“ und „Der Prozess“ erlangte er Weltruhm. 1942 gewann er für „Citizen Kane“ über einen Medienmogul einen Oscar für das beste Drehbuch.