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Auszeichnung: Marieluise-Fleißer-Preis für Rainald Goetz ++ Literatur: Birgit Schmitz verlässt Ende Juli den Berlin Verlag ++ TV-Quoten: Guter Ausklang für Götz George-Festwoche

Marieluise-Fleißer-Preis für Rainald Goetz

Der Marieluise-Fleißer-Preis der Stadt Ingolstadt geht in diesem Jahr an den Schriftsteller Rainald Goetz. Der 59-Jährige verbinde Neugier und den unbedingten Willen zur Zeitgenossenschaft mit der Fähigkeit, Geist und Stimmung der Gegenwart, Lebensgefühl und Sound wortgewaltig zu erfassen, urteilte die Jury. Der in München geborene Literat studierte Geschichte, Theaterwissenschaft und Medizin in seiner Heimatstadt und in Paris. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung ist nach der Ingolstädter Schriftstellerin Marieluise Fleißer (1901-1974) benannt. Preisträger sind unter anderem die Literaturnobelpreisträgerin Herta Müller und die auch mit dem Georg-Büchner-Preis geehrte Sibylle Lewitscharoff.

Birgit Schmitz verlässt Ende Juli den Berlin Verlag

Die Verlegerische Leiterin Birgit Schmitz (41) verlässt Ende Juli den Berlin Verlag. Das geschehe auf eigenen Wunsch, sie stelle sich neuen Herausforderungen, teilte das Haus mit. Schmitz war zunächst Programmleiterin und folgte 2011 auf Elisabeth Ruge. Sie holte beispielsweise Hanna Rosin („Das Ende der Männer“) zum Verlag und verantwortete die deutsche Ausgabe des neuen Romans von Bestsellerautorin Elizabeth Gilbert, „Das Wesen der Dinge und der Liebe“, der am 1. Oktober erscheint. Vor kurzem war bekannt geworden, dass der Schriftsteller, Journalist und Rechtsanwalt Georg M. Oswald im Oktober Verlagsleiter des Berlin Verlags wird.

Guter Ausklang für Götz George-Festwoche

Die Götz-George-Festwoche zum 75. Geburtstag des Schauspielers auf Arte und in der ARD ging am Donnerstagabend mit einer versöhnlichen Quote zu Ende. 3,83 Mio. Zuschauer verfolgten die Wiederholung der Komödie „Schokolade für den Chef“, die die ARD bereits zu Georges 70. Geburtstag gezeigt hatte, im Ersten. Das Nachsehen hatte das ZDF mit seinem Krimi „Marie Brand und der Charme des Bösen“ mit 3,09 Mio. Zuschauern. Am Tag zuvor hatten sich George und die ARD bei einer „Schimanski“-Wiederholung und dem Dokudrama „George“ mit geringeren Quoten zufrieden geben müssen, weil das ZDF das Frauen-Fußball-EM-Halbfinale ausgestrahlt hatte.