Meldungen

KulturNews

Festival: Film von Philip Gröning im Wettbewerb in Venedig ++ Medien: Nach drei Jahren Ruhe: Janosch ist zurück ++ TV-Charts: Bis zu zehn Millionen erleben Fußballabend im ZDF

Film von Philip Gröning im Wettbewerb in Venedig

Der neue Film „Die Frau des Polizisten“ des Regisseurs Philip Gröning konkurriert um den Goldenen Löwen bei den 70. Internationalen Filmfestspielen von Venedig. Der von der Film- und Medienstiftung NRW mit 391. 000 Euro geförderte Kinofilm wird im Wettbewerb gezeigt. Gröning (54) wurde bekannt durch seinen preisgekrönten Dokumentarfilm „Die große Stille“ über das abgeschiedene Leben der Mönche im Kloster der Grande Chartreuse bei Grenoble in Frankreich, den er auch schon in Venedig zeigen durfte. Der Weltraum-Thriller „Gravity“ mit den Oscarpreisträgern George Clooney und Sandra Bullock wird die Filmfestspiele eröffnen.

Nach drei Jahren Ruhe: Janosch ist zurück

Janosch (82), Deutschlands bekanntester Kinderbuch-Illustrator („Oh, wie schön ist Panama“), kehrt nach langer Pause zurück. „Drei Jahre Hängematte. Jetzt wieder zurück. Ins ,Zeit’-Magazin, ist doch okay, oder?“, sagte der Vater der berühmten Tigerente, der seit Jahren auf der Kanaren-Insel Teneriffa lebt, dem „Zeit“-Magazin. Ab kommender Woche wird Janosch in einer Kolumne das Zeitgeschehen mit Bildern kommentieren. Hierbei könne es sich vom schlechten Wetter bis hin zur Energiewende um alles drehen. „Das halbe Land ist mit Janoschs Geschichten groß geworden. Umso schöner, dass er jetzt wieder neue erzählt“, sagte Chefredakteur Christoph Amend. Janoschs Geschichten von Tiger und Bär kennt nahezu jedes Kind. Seit 2003 hat es kein neues Buch mehr von ihm gegeben.

Bis zu zehn Millionen erleben Fußballabend im ZDF

Viel Aufmerksamkeit für Deutschlands Fußball-Damen: Den Einzug der Frauen-Nationalmannschaft ins EM-Finale durch das 1:0 gegen Gastgeber Schweden sahen 8,22 Mio. Zuschauer im ZDF. Zuvor hatte das ZDF ebenfalls ein glückliches Händchen mit der Benefizbegegnung zwischen Bayern München und dem FC Barcelona gehabt: Den 2:0-Sieg der Bayern verfolgten ab 18.48 Uhr 5,11 Mio. Zuschauer. Schauspieler Götz George musste dagegen kleinere Brötchen backen: Das Dokudrama „George“, in dem er seinen Vater Heinrich George spielt, interessierte ab 21.45 Uhr in der ARD nur noch 1,96 Mio. Menschen. Am Montag hatten bereits 800. 000 Zuschauer den Film auf Arte gesehen.