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Kunst: Jonathan Meese erklärt seinen Hitlergruß vor Gericht ++ TV-Quoten: Wüsten-Schönheiten verlieren an Zuschauern

Jonathan Meese erklärt seinen Hitlergruß vor Gericht

Skandalkünstler Jonathan Meese hat vor dem Kasseler Amtsgericht einen verbotenen Hitlergruß bei einer Veranstaltung zugegeben. Zugleich machte der ganz in schwarz gekleidete Künstler am Donnerstag deutlich, dass es sich dabei um den Teil einer Kunstaktion und nicht um seine private Meinung gehandelt habe. „Ich würde doch nicht in einem Restaurant einen Hitlergruß zeigen, ich bin doch nicht bescheuert“, sagte der 43-Jährige. Meese hatte im Juni 2012 in einem Gespräch zum Thema „Größenwahn in der Kunst“ die „Diktatur der Kunst“ gefordert und den Arm zu der Geste gehoben. Vor dem Amtsgericht wird ihm das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen vorgeworfen.

Wüsten-Schönheiten verlieren an Zuschauern

Primetime ist nicht immer gut: Das RTL-Wüstencamp „Wild Girls“ hat mit dem Wechsel des Sendeplatzes von 21.15 Uhr auf 20.15 Uhr Zuschauer verloren. Am Mittwochabend schalteten 1,91 Mio. ein, zur ersten Folge eine Woche früher waren es noch 2,62 Mio. gewesen. Die Kuppelshow „Mama Mia – Wer heiratet meinen Sohn?“, die dafür nach hinten rutschte, verbesserte sich dagegen leicht von 1,55 Mio. auf 1,74 Mio. Zuschauer. Die stärkste Sendung des Abends war das ARD-Drama „Die Zeit der Kraniche“, das sich 4,28 Mio. anschauten.