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Literatur: Carlsen Verlag besitzt keine Rechte an Rowling-Roman ++ Theater: Juergen Teller fotografiert Schaubühnen-Schauspieler ++ TV-Charts: „Polizeiruf 110“ vor den Fußball-Frauen

Carlsen Verlag besitzt keine Rechte an Rowling-Roman

Der Hamburger Carlsen Verlag, der einst die weltbekannte „Harry Potter“-Saga von J.K. Rowling nach Deutschland holte, ist von dem neuen Roman der britischen Autorin überrascht worden. „Da die Enthüllung des Pseudonyms noch frisch ist, sind die Rechte an der Veröffentlichung des Romans auf Deutsch eventuell schon vergeben. Dann wären wir nicht dabei“, teilte der Carlsen Verlag mit. Am Wochenende war bekanntgeworden, dass es seit April ein neues Buch von Rowling auf dem englischen Markt gibt. Der Krimi mit dem Titel „The Cuckoo's Calling“ erschien unter dem Pseudonym Robert Galbraith. Dass er aus der Feder Rowlings stammt, deckte nun die „Sunday Times“ auf. Es geht in dem Buch um einen Kriegsveteranen, der zum Privatdetektiv wird.

Juergen Teller fotografiert Schaubühnen-Schauspieler

Starfotograf Juergen Teller hat für eine neue Schaubühnen-Kampagne die Schauspieler des Berliner Theaters fotografiert. Teller holte unter anderem auch Schaubühnen-Neuzugang Nina Hoss vor die Kamera. Die vom Deutschen Theater an die Schaubühne gewechselte Schauspielerin fotografierte er im langen, weißen Kleid und mit umgehängtem türkisfarbenen Badetuch. Andere Darsteller sind an einem Badesee zu sehen. Die Fotos seien ab sofort in der aktuellen Theaterzeitung des Hauses zu sehen und ab August unter anderem auch auf Plakaten in Berlin, teilte die Schaubühne mit.

„Polizeiruf 110“ vor den Fußball-Frauen

Die von TV-Kritikern hochgelobte Episode vom „Polizeiruf 110“ mit Matthias Brandt hat nur eine mittelmäßige Zuschauerzahl erreicht, war am Sonntagabend dennoch der Quotensieger. 6,64 Mio. Menschen schalteten ab 20.15 Uhr den Krimi „Der Tod macht Engel aus uns allen“ in der ARD ein. Bei Facebook spaltete der Film des Bayerischen Rundfunks (BR) die Gemüter. Es gab viel Lob für die mutigen Darsteller. Kritik löste dagegen der wilde Schnitt und vor allem die Tonqualität aus. Die Fußball-EM der Frauen versammelte beim ZDF fast genauso viel Publikum. Das 3:0 der deutschen Auswahl gegen Island sahen ab 20.30 Uhr 5,93 Mio. Zuschauer. „Das Bourne Ultimatum“ bei RTL wollten 1,92 Mio. Zuschauer sehen.