Untersuchungshaft

Rotterdamer Kunsträuber stehen vor Gericht

Die mutmaßlichen Rotterdamer Kunsträuber kommen in Rumänien vor Gericht.

Am Montag erhob die Staatsanwaltschaft in Bukarest Anklage gegen sechs Personen, die 2012 in den Einbruch verwickelt gewesen sein sollen, bei dem sieben wertvolle Gemälde gestohlen wurden, darunter Werke von Picasso und Monet. Wo das Diebesgut geblieben ist, ist weiterhin unbekannt. Rumänische Medien hatten berichtet, dass die Bilder verbrannt worden sein könnten. Angeklagt sind zwei Männer, die den Raub in Rotterdam verübt haben sollen, sowie vier Komplizen, darunter die Mutter eines der mutmaßlichen Räuber. Vier Angeklagte sind in Untersuchungshaft. Einer der mutmaßlichen Mittäter ist flüchtig, ein weiterer darf während des Prozesses auf freiem Fuß bleiben. Nach Angaben aus den Niederlanden sind die Werke bis zu 100 Millionen Euro wert.