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Suhrkamp: Hans Barlach würde auf Ausschüttung verzichten ++ Finanzierung: Hauptstadtkulturfonds fördert 42 Projekte ++ Bühnen: Deutsches Theater steigert Auslastung auf 81,6 Prozent ++ TV-Charts: Gute Quoten für die Shows von ARD und ZDF

Hans Barlach würde auf Ausschüttung verzichten

Der Suhrkamp-Minderheitengesellschafter Hans Barlach will nach Verlagsangaben vorerst auf die Gewinnausschüttung von 2,2 Millionen Euro verzichten. „Aus Sicht der Verlags kommt die Erklärung zu spät“, sagte eine Suhrkamp-Sprecherin. „Wir gehen davon aus, dass die Erklärung der Medienholding das Schutzschirmverfahren nicht tangiert.“ Außerdem bleibe sie hinter dem zurück, was der Verlag im Mai als notwendige Maßnahmen definiert habe.

Hauptstadtkulturfonds fördert 42 Projekte

Der Hauptstadtkulturfonds fördert im kommenden Jahr 42 Berliner Projekte mit insgesamt 3,2 Millionen Euro. Für die Ausstellung „Hans Richter – Begegnungen“ im Martin-Gropius-Bau gibt es demnach 200.000 Euro. Die Berlinische Galerie bekommt für ihre Werkschau über die US-Künstlerin Dorothy Iannone 140.000 Euro, die gleiche Summe geht auch an die „Tanznacht Berlin 2014“. Besonders die kleinen Projekte lägen der Jury am Herzen, heißt es in der Mitteilung.

Deutsches Theater steigert Auslastung auf 81,6 Prozent

Das Deutsche Theater Berlin hat in der Spielzeit 2012/2013 rund 164.000 Zuschauer gezählt. Die Auslastung lag nach Angaben der Bühne bei 81,6 Prozent – das seien 5,4 Prozent mehr als in der Spielzeit davor. Es gab 492 Vorstellungen. Zu den am besten besuchten Inszenierungen gehörten „Geschichten aus dem Wiener Wald“, „Das Himbeerreich“, „Tilla“ und „In Zeiten des abnehmenden Lichts“.

Gute Quoten für die Shows von ARD und ZDF

Die Shows von ARD und ZDF lagen gestern Abend vorn: Am besten behauptete sich im Wettbewerb „Hirschhausens Quiz des Menschen“, vierter Teil, mit 3,99 Mio. Zuschauern. Jörg Pilawas ZDF-Show „Rette die Million!“ erzielte 3,13 Mio. Zuschauer. Die RTL-Krimiserie „CSI: Miami“ lockte mit ihrer Doppelfolge 2,02 Mio. und 2,15 Mio. Menschen vor den Fernseher. Zuschauer (8,0 Prozent). Der Einstand der neuen ProSieben/Sat.1-Show „Got to Dance“, ein Konkurrenzformat zu „Let’s Dance“, konnte sich mit 2,35 Mio. sehen lassen.