Ausstellung

Triennale der Moderne in den drei Bauhaus-Städten

Die Bauhaus-Städte Weimar, Dessau und Berlin wollen gemeinsam an die Architektur der Moderne erinnern.

Mit einer Triennale der Moderne stellen sich die drei Städte bis zum 100. Geburtstag der einstigen Hochschule für Gestaltung im Jahr 2019 als markante Orte der Architektur für das erste Drittel des vergangenen Jahrhunderts vor. Geplant seien Ausstellungen, Tagungen und Führungen, wie die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung mitteilte. Nach dem Auftakt der Triennale in diesem Jahr in Berlin am 27. September, feiert dann Weimar vom 4. bis 6. Oktober den belgischen Architekten Henry van der Velde, der die einstige Residenzstadt als Vordenker des Bauhauses zur Wiege der Moderne kürte. Zum Triennale-Wochenende vom 11. bis 13. Oktober in Dessau wird der amerikanische Architekt Daniel Libeskind die Eröffnungsrede halten. Das Bauhaus, bei dem unter anderen einflussreiche Architekten wie Ludwig Mies van der Rohe und Walter Gropius sowie Maler wie Paul Klee und Lyonel Feininger wirkten, wurde 1913 in Weimar gegründet und zog 1925 nach Dessau. 1932 siedelte das Bauhaus nach Berlin um und wurde ein Jahr später vom NS-Regime geschlossen.