Kunst

Zwei Picasso-Werke für 5,2 Millionen Euro versteigert

Für insgesamt 5,2 Millionen Euro sind für einen guten Zweck zwei Werke von Pablo Picasso versteigert worden, die dessen Enkelin Marina zum Verkauf angeboten hatte.

Das Werk „Sitzende Frau in grauem Kleid“ aus dem Jahr 1943 brachte am Donnerstagabend 3,8 Millionen Euro ein, wie das Auktionshaus Sotheby's in Paris mitteilte. Das fünf Jahre vorher entstandene Picasso-Werk „Palette und Stierkopf“ wurde für 1,4 Millionen Euro versteigert.

Marina Picasso zeigte sich enttäuscht über den Verkaufspreis: Sotheby’s Frankreich-Chef Guillaume Cerutti habe ihr zwar versichert, dass gute Preise erzielt worden seien, sagte die Tochter von Picassos erstem Sohn Paulo. „Aber weil ich das für wohltätige Zwecke gemacht habe, hätte ich mir gewünscht, dass es noch besser läuft, damit ich noch mehr geben kann.“ Der Erlös der Auktion ist für Kinder und Jugendliche in Not bestimmt. Cerutti kündigte an, einen Teil der von Sotheby's einbehaltenen Gebühr ebenfalls spenden zu wollen.

Es war das erste Mal, dass Marina Picasso Werke ihres Großvaters in einer öffentlichen Auktion zum Verkauf anbot. Zuvor hatte sie aber bereits PicassoBilder privat veräußert.