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Pop: Depeche Mode gibt zwei Zusatzkonzerte in Berlin ++ Theater: Drei Berliner Bühnen beim Festival der Privattheater ++ Literatur: Nobelpreisträger Neruda wird in Chile exhumiert ++ TV-Quoten: Guter Start von „Verbrechen“ nach Ferdinand von Schirach

Depeche Mode gibt zwei Zusatzkonzerte in Berlin

Fans der englischen Synthie-Pop-Gruppe Depeche Mode werden sich über die acht Zusatzkonzerte auf der Deutschland-Tour zum Album „Delta Machine“ freuen. Nach den acht Open-Air-Auftritten im Sommer, die fast ausverkauft sind, werden jetzt zwischen November 2013 und Februar 2014 ebenso viele Hallen-Konzerte angekündigt. In Berlin werden Dave Gahan, Martin Gore und Andrew Fletcher also am 9. Juni im Olympiastadion und zusätzlich am 25. und 27. November in der O2 World auftreten.

Drei Berliner Bühnen beim Festival der Privattheater

Das Festival der Privattheater geht in Hamburg seine zweite Runde. Zwischen dem 4. und dem 16. Juni zeigen die Privattheatertage zwölf herausragende Stücke aus dem gesamten Bundesgebiet. Die Stücke konkurrieren in den Kategorien Komödie, Drama und Klassiker um den Monica-Bleibtreu-Preis. Mit dabei sind aus Berlin die Komödie am Kurfürstendamm („Eine Sommernacht“ mit Tanja Wedhorn und Oliver Mommsen), das Grips Theater („Kebab Connection“) und das Ballhaus Naunynstraße ( „Die Saison der Krabben“).

Nobelpreisträger Neruda wird in Chile exhumiert

Die Exhumierung des Leichnams des chilenischen Dichters Pablo Neruda (1904-1973) hat in Chile begonnen. Im Beisein des Richters Mario Carroza wurde in Isla Negra, 120 Kilometer westlich von Santiago de Chile, der Grabstein gebrochen, um den Sarg auszuheben. Ein internationales Expertenteam soll klären, ob der Literaturnobelpreisträger von Agenten der Pinochet-Diktatur vergiftet worden war. Neruda starb in Santiago de Chile wenige Tage nach dem Militärputsch, der die Regierung Salvador Allendes am 11. September 1973 stürzte.

Guter Start von „Verbrechen“ nach Ferdinand von Schirach

Es ist ein Jammern auf hohem Niveau, aber die Tendenz der Saar- „Tatort“-Zahlen sollte dem Sender tatsächlich zu denken geben. Sahen die Premiere von Kommissar Stellbrink im Januar noch 9,13 Mio., waren es beim zweiten Fall „Eine Handvoll Paradies“ am Sonntag noch 8,35 Mio. Krimifans. Ordentlich gestartet ist laut meedia.de die ZDF-Serie „Verbrechen – nach Ferdinand von Schirach“ gestartet: 3,44 Mio. sahen die erste Folge um 22 Uhr, 2,61 Mio. auch noch die zweite um 22.45 Uhr.