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Verlag: Suhrkamp: Hans Barlach will Gesellschafter bleiben ++ Comic: Der Erfinder des Batman-Logos ist tot ++ Film: Regisseur Edgar Reitz hadert mit dem Kino ++ TV-Quoten: Großes Zuschauerinteresse an Bayerns Titelgewinn

Suhrkamp: Hans Barlach will Gesellschafter bleiben

Im Streit um Suhrkamp hat der Minderheitsgesellschafter Hans Barlach Erwartungen zurückgewiesen, seine Medienholding AG wolle ihre Suhrkamp-Anteile mittelfristig verkaufen. „Die Medienholding AG war sich immer der kulturellen Bedeutung des Suhrkamp Verlags bewusst. Sie will weiterhin den Verlag fördern und in einer zukunftsorientierten Lösung Gesellschafter bleiben“, schreibt Barlach in einem offenen Brief an den Schriftsteller Adolf Muschg, der ihn zuvor scharf kritisiert hatte. Der Brief wurde im „Spiegel“ veröffentlicht.

Der Erfinder des Batman-Logos ist tot

Der Schöpfer desBatman-Logos und „Retter der Superhelden“ ist tot: Comiczeichner Carmine Infantino starb im Alter von 87 Jahren. Infantino hatte mit dafür gesorgt, dass Comics ein Stück Popgeschichte wurden. Mitte der Fünfzigerjahre stieß er zum Giganten DC Comics. Hier bekam er den Auftrag, The Flash neu zu gestalten. Infantino verpasste der Figur ein neues Kostüm und ein neues Image; der Erfolg kehrte zurück. Wenige Jahre später gelang Infantino auf ähnliche Weise die Wiederbelebung der Figur Batman. Dabei entwarf er auch das berühmte schwarz-gelbe Batman-Symbol, das zu den bekanntesten Logos überhaupt zählt.

Regisseur Edgar Reitz hadert mit dem Kino

Das Kino hat für Regisseur Edgar Reitz noch nicht sein modernes Format gefunden. „Die neue Form beinhaltet vor allem eines: dass die Ausgänge des Kinos nicht auf die Straße führen, sondern in neue Räume, die kommunikativ sind“, sagte der Filmemacher der „Frankfurter Rundschau“ . Dort müsse sich Kino mit anderen Angeboten des öffentlichen Lebens mischen. „Angefangen von der Gastronomie bis zum Einkauf bis zur geplanten Gesprächsrunde. Gerade deswegen funktionieren ja die Festivals so gut“, sagte Edgar Reitz.

Großes Zuschauerinteresse an Bayerns Titelgewinn

„DSDS“ war am Samstag so stark wie seit Ende Januar nicht mehr. 2,58 Millionen unter den 14- bis 49-Jährige waren dabei, „Willkommen bei Mario Barth“ schauten sich im Anschluss 2,24 Millionen in der Zielgruppe an. Immerhin 1,45 Millionen Zuschauer verfolgten am Nachmittag die Konferenz oder eins der Einzelspiele bei Sky – nur einmal waren es in der laufenden Saison mehr. Auch die „Sportschau“ lag mit 5,71 Millionen Zuschauern klar über dem Normalniveau.