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Ausstellung: Tennislegende Lendl zeigt seine Mucha-Sammlung ++ Kunst: Bewährungsstrafe für Diebstahl wertvoller Gemälde ++ Kino: Spanischer Filmemacher Jess Franco gestorben ++ TV-Quoten: Münchner Tatort-Team fährt einen neuen Rekord ein

Tennislegende Lendl zeigt seine Mucha-Sammlung

Ivan Lendl (53) gilt als einer der besten Tennisspieler aller Zeiten. Weniger bekannt ist, dass der achtfache Grand-Slam-Sieger seit Jahrzehnten Plakate des Jugendstil-Künstlers Alfons Mucha sammelt. Eine Ausstellung im Prager Gemeindehaus zeigt nun erstmals alle 151 Artefakte dieser Sammlung, die fast das gesamte Plakatwerk des 1939 in Prag gestorbenen Künstlers umfasst. Ein Höhepunkt der Schau sind die Sarah-Bernhardt-Plakate, die Mucha den Durchbruch verschafften. Die Schau wird anschließend auch in Ostrau (Ostrava), der Geburtsstadt Lendls, gezeigt.

Bewährungsstrafe für Diebstahl wertvoller Gemälde

Wegen Diebstahls von Werken der Expressionisten Max Pechstein und Erich Heckel aus einer Hamburger Spedition ist ein 30-jähriger Mann zu 18 Monaten Haft auf Bewährung verurteilt worden. Der Lagermeister gestand vor Gericht, 2011 vier Gemälde aus dem Lager seines ehemaligen Arbeitgebers gestohlen zu haben. Einem Galeristen habe er weisgemacht, die Bilder geerbt zu haben – u.a. das Aquarell „Hafen“ von Heckel im Wert von etwa 100.000 Euro. Drei Bilder kaufte ihm der Galerist für insgesamt 50.000 Euro ab. Der Diebstahl flog auf, als der Besitzer ein Gemälde bei einer Auktion erkannte.

Spanischer Filmemacher Jess Franco gestorben

Der spanische Filmemacher Jess Franco starb am Dienstag 82-jährig in Málaga an einem Schlaganfall. Franco, der auch als Drehbuchautor, Schauspieler und Komponist von Filmmusik wirkte, galt mit rund 200 Filmen als einer der produktivsten Filmemacher in der spanischen Kinogeschichte. Der Regisseur, der eigentlich Jesús Franco hieß und unter vielen Pseudonymen arbeitete, drehte Horrorfilme und Psychothriller, die er häufig mit pornografischen Elementen anreicherte. Als sein bedeutendster Film gilt „Necronomicon“ (Geträumte Sünden/1967).

Münchner Tatort-Team fährt einen neuen Rekord ein

Die Erfolgsgeschichte des „Tatorts“ ging auch an Ostern weiter: Mit 9,30 Mio. Zuschauern erreichten die Münchner Ermittler Batic und Leitmayr mit „Macht und Ohnmacht“ ihre beste Zuschauerzahl seit 2010. Mit den Mega-Zahlen aus Münster und Hamburg konnten sie aber nicht mithalten. Hinter dem ARD-Krimi folen die 20 Uhr-“Tagesschau“ (8,26 Mio.) sowie das „Bauer sucht Frau“-Special „Das große Wiedersehen“ (4,65 Mio.). Bei den Privatsendern hatte RTLs „Oben“ (3,48 Mio.) laut meedia.de die Nase vorn.