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Neues Theater aus Europa

Tanzsalon Beim 13. Festival Internationale Neue Dramatik (F.I.N.D.) steht die Schaubühne zehn Tage lang im Zeichen von neuem Theater aus Europa: Regisseure und Dramatiker aus Italien, Spanien, Griechenland, Russland und Ungarn zeigen ihre neuen Arbeiten in Berlin. Zur heutigen Eröffnung lädt das griechische Theaterkollektiv Blitz in ihren „terroristischen Tanzsalon“ ein (20 Uhr). Patrick Wengenroth inszeniert „Notizen aus der Küche“ einen Text des spanischen Dramatikers Rodrigo García über Lebensüberdruss, Liebesverzweiflung und gute Kochrezepte. Aus Ungarn kommt Kornél Mundruczó mit seinem „Frankenstein-Projekt“ (23.3.).

Regisseure Der katalanische Regisseur Àlex Rigola und der russische Film- und Theatermacher Kirill Serebrennikov, die beide in der kommenden Spielzeit an der Schaubühne inszenieren werden, zeigen neue Texte in Workshop-Präsentationen.

Diskussion Nationalismus, Angst vor Staatsbankrott und wegbrechender sozialer Zusammenhalt bedrohen in Europa Demokratie und Freiheit. Die eingeladenen Theatermacher schildern am 17.3. (15 Uhr) im Gespräch mit Thomas Ostermeier politische und wirtschaftliche Bedingungen ihrer Arbeit und diskutieren, wie Theater darauf reagieren kann.