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Kunst: Bewohner wollen angebliches Banksy-Werk zurück ++ Bücher: Protest gegen Amazon: Kleine Verlage kündigen ++ TV-Charts: Das ZDF holt am Dienstagabend auf

Bewohner wollen angebliches Banksy-Werk zurück

Ausgerechnet die Wand eines Schnäppchenshops in London schmückte seit Mai 2012 der kleine Junge, der eine Union-Jack-Wimpelkette näht. In der vergangenen Woche verschwand die Graffiti-Schablone von der Wand – um auf der Website eines Auktionshauses in Miami wieder aufzutauchen. Die Straßenkunst soll ein echter Banksy und eine halbe Million Dollar wert sein. Die Bewohner der Gegend sind sauer. Sie wollen das mutmaßliche Werk des Streetart-Stars wiederhaben, zog er doch Kunstliebhaber in den sonst wenig touristischen Londoner Bezirk Borough of Haringey.

Protest gegen Amazon: Kleine Verlage kündigen

Zwei kleine Buchverlage proben den Aufstand gegen den Internet-Versandhändler Amazon. Der Kunst- und Literaturverlag Ch. Schroer in Lindlar bei Köln und der Mainzer VAT Verlag kündigten ihre Kooperationsverträge bei Amazon. Grund seien „katastrophal schlechte Konditionen“, die Amazon Kleinverlegern gewähre, schrieb der Verleger André Thiele in einem offenen Kündigungsbrief. Der Verleger Christopher Schroer beklagte in seinem Kündigungsschreiben, dass Amazon seine „Marktmacht“ rigoros ausnutze.

Das ZDF holt am Dienstagabend auf

Das Thema ist aktuell, aber offenbar hat das ZDF jetzt auch etwas Erfolgreiches für seine Dienstags-Prime-Time gefunden: 4,41 Mio. Zuschauer sahen ab 20.15 Uhr Nelson Müllers „Wie gut sind No-Name-Lebensmittel?“ – Platz 3. Den Tagessieg im Gesamtpublikum holte sich laut meedia.de am Dienstag erwartungsgemäß Das Erste mit „Um Himmels Willen“ (6,34 Mio.), sowie „In aller Freundschaft“ (5,89 Mio.).