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Bühnen: Georg Vierthaler wird Chef der Berliner Opernstiftung ++ Kunst: Christo-Installation im Gasometer in Vorbereitung ++ Film: Tykwer stellt neuen Film aus seinem Afrika-Projekt vor ++ TV-Charts: Stärkster ORF-„Tatort“ der Krassnitzer-Ära

Georg Vierthaler wird Chef der Berliner Opernstiftung

Der frühere Geschäftsführende Direktor der Berliner Staatsoper, Georg Vierthaler, wird neuer Generaldirektor der Stiftung Oper in Berlin. Die Stiftung ist die Dachorganisation für die drei Berliner Opernhäuser, das Staatsballett und den Bühnenservice. Wie die Senatskanzlei mitteilte, behält Vierthaler die Geschäftsführung des Staatsballetts. Die Direktion des Konzerthauses am Gendarmenmarkt gibt er ab. An der Spitze der Opernstiftung löst er zum 1. August den bisherigen Generaldirektor Peter F. Raddatz ab, der die Geschäftsführung des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg übernimmt.

Christo-Installation im Gasometer in Vorbereitung

Die Arbeiten an der begehbaren Christo-Skulptur im Gasometer in Oberhausen sind weitgehend abgeschlossen. Ab dem 16. März ist im Innern des Industriedenkmals eine riesige aufblasbare Hülle zu sehen, die von Wand zu Wand ragt, das „Big Air Package“ des Aktionskünstlers Christo. Das begehbare Luftpaket aus über 20.000 Quadratmetern lichtdurchlässigem Gewebe soll ein einzigartiges Erlebnis von Raum und Licht bieten. 14 Jahre nach der Installation „The Wall“ aus 13.000 Ölfässern im Gasometer kehrt der Künstler nun nach Oberhausen zurück.

Tykwer stellt neuen Film aus seinem Afrika-Projekt vor

Der deutsche Filmemacher Tom Tykwer („Lola rennt“, „Der Wolkenatlas“) stellt einen neuen Film aus seinem Afrika-Projekt vor. Das kenianische Drama „Something Necessary“ von Regisseurin Judy Kibinge feiert heute in Köln Deutschlandpremiere. In Berlin wird die Vorführung am Mittwoch von einer Podiumsdiskussion zu den kenianischen Präsidentschaftswahlen am 4. März begleitet. Danach ist eine bundesweite Kinotour geplant. Die Low-Budget-Produktion entstand im Rahmen des Fortbildungsprojekts, das Tykwer betreibt.

Stärkster ORF-„Tatort“ der Krassnitzer-Ära

Der „Tatort“ setzte seine Rekordjagd fort. Über die 8-Mio.-Marke war Harald Krassnitzer als Ermittler Moritz Eisner zwar schon des Öfteren gesprungen, auf eine Zuschauerzahl von 8,57 Mio. jedoch noch nie. Der schärfste Konkurrent, das ZDF-Melodram „Wer liebt, lässt los“, kam auf 6,07 Mio. Zuschauer. Kein Quotenhoch bescherte im Ersten Natascha Kampusch dem Talk von Günther Jauch: 4,71 Mio. schalteten ein.