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Böll-Stiftung distanziert sich

Für seinen Film „A World Not Ours“ hat der dänisch-palästinensische Regisseur Mahdi Fleifel den 28. Friedenspreis der Berlinale erhalten. Eine umstrittene Entscheidung. Es sei falsch, dass die Heinrich-Böll-Stiftung den Regisseur ausgezeichnet habe, teilte die Stiftung der Berliner Morgenpost mit: „Wir finanzieren den Friedensfilmpreis seit nunmehr 20 Jahren, haben aber keinen Einfluss auf die Entscheidung der Jury, die in ihrer Wahl unabhängig ist.“ Die Stiftung will nicht im Zusammenhang mit dem Israel-Kritiker stehen. „Dies ist nicht nur eine Fehlinformation, sondern eine politische Aussage, die wir so nicht stehen lassen können“, heißt es.