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Kirchentag: Robbers: Bonhoeffer-Oper wird ein „Wagnis“ ++ Kunst: Hans Arps Beschäftigung mit Steinen und Pflanzen ++ Klassik: Friedrich Cerha beendet seine Dirigenten-Laufbahn ++ TV-Quoten: Fünf Prominente gegen Jauch ist die Show des Tages

Robbers: Bonhoeffer-Oper wird ein „Wagnis“

Die Bonhoeffer-Oper zum Kirchentag in Hamburg wird laut Kirchentagspräsident Gerhard Robbers „ein Wagnis“. Man dürfe zu Recht die Frage stellen, ob es möglich sei, das Leben und Sterben des von den Nazis hingerichteten evangelischen Theologen Dietrich Bonhoeffer (1906-1945) auf eine Opernbühne zu bringen, sagte Robbers. Seine Antwort sei ein Ja: „Denn sonst hätten die Nazis immer noch gewonnen.“ Robbers hat die Oper für den Hamburger Kirchentag (1. bis 5. Mai) beim Komponisten Stephan Peiffer in Auftrag gegeben. Regie führt die frühere Intendantin der Deutschen Oper Berlin, Kirsten Harms.

Hans Arps Beschäftigung mit Steinen und Pflanzen

Reliefs, Skulpturen, Papierarbeiten und Druckgrafiken von Hans Arp (1886-1966) sind in einer Ausstellung im Remagener Arp Museum zu sehen. Die Schau über den deutsch-französischen Künstler trägt den Titel „Sammlung Arp 2013 – Hans Arp. Wolkenpumpen“. Hans Arp gilt als einer der Mitbegründer des Dadaismus. Die Schau bildet den Auftakt des Themenjahres „Künstler-Ich“. Im Fokus stehen Werke Arps, bei denen er etwa aus Steinen, Pflanzen und anderen Gegenständen poetisch-abstrakte Gebilde schuf.

Friedrich Cerha beendet seine Dirigenten-Laufbahn

Der österreichische Komponist und Dirigent Friedrich Cerha beendet seine Karriere am Pult. Vor seinem heutigen 87. Geburtstag hatte Cerhas Frau Traude öffentlich seinen Rückzug verkündet. Am Donnerstag stand der Wiener das letzte Mal am Dirigentenpult im Wiener Konzerthaus. „Es wird einfach zu anstrengend für ihn. Er ist sehr anspruchsvoll“, sagte Cerhas Frau. Völlig zur Ruhe setzen möchte sich Cerha aber nicht. Derzeit arbeitet er an einem neuen Orchesterstück für die Donaueschinger Musiktage 2014.

Fünf Prominente gegen Jauch ist die Show des Tages

Toller Auftritt für das Prominenten-Special von „5 gegen Jauch“ am Freitag: Mit 5,83 Mio. Zuschauern erzielte die Show u.a. mit Olivia Jones die höchste Zahl aller Shows seit Dezember 2009. Gegen RTL konnte am ehesten das ZDF mithalten. Der Auftakt der letzten „Ein Fall für zwei“-Staffel mit Claus Theo Gärtner flimmerte bei 5,33 Mio. Menschen. Die „SOKO Leipzig“ sahen danach laut meedia.de noch 5,01 Mio. Zuschauer. Auch am Vorabend dominierte das ZDF das Geschehen: 4,78 Mio. sahen die Biathlon-WM-Staffel der Damen.