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Film: Yoda-Erfinder Stuart Freeborn stirbt mit 98 Jahren ++ Kunst: Turner-Preisträger verschönert die U-Bahn ++ Ausstellung: Zeichnungen von John Lennon im Grass-Haus ++ TV-Charts: Fußball mit über neun Millionen Zuschauern

Yoda-Erfinder Stuart Freeborn stirbt mit 98 Jahren

Der Mann, der die außerirdischen Kultfiguren des Science-Fiction-Epos „Star Wars“ gestaltete, ist tot. Der britische Maskenbildner Stuart Freeborn starb im Alter von 98 Jahren. Freeborn schuf unter anderem den kauzig-verschrumpelten Yoda, den zotteligen Chewbacca und den monströsen Jabba the Hutt. Auch beim Science-Fiction-Klassiker „2001: Odyssee im Weltraum“ von Stanley Kubrick wirkte der Maskenbildner mit. „Seine Kunstfertigkeit und sein Handwerk werden in den Figuren, die er geschaffen hat, für immer weiterleben", so „Star Wars“-Erfinder George Lucas. Freeborn gestaltete auch „Superman“ und „Oliver Twist“.

Turner-Preisträger verschönert die U-Bahn

Die Londoner U-Bahn wird zu ihrem 150. Geburtstag in diesem Jahr mit Kunst aus renommierter Hand geschmückt: Turner Prize-Gewinner Mark Wallinger stellte sein Projekt „Labyrinth“ vor, das künftig dauerhaft die Bahnsteige aller 270 Stationen der „Tube“ verschönern soll. Die Werke, bestehend aus schwarz-weißen Labyrinth-Mustern, sind auf Emaille gemalt und je 60 Quadratzentimeter groß. Für jede der 270 Stationen hat sich der Künstler ein anderes Motiv ausgedacht.

Zeichnungen von John Lennon im Grass-Haus

Bekannt ist John Lennon für seine Musik – das Lübecker Günter-Grass-Haus zeigt jetzt den verstorbenen „Beatle“ (1940-1980) als Zeichner, Pop-Autor und Polit-Künstler. Rund 50 Karikaturen, Lithographien und Fotos sind bis zum 2. Juni zu sehen. Das Museum wolle seine unbekannte Seite zeigen, sagte Museumsleiter Jörg-Philipp Thomsa. Schon seine ersten Jugend-Gedichte und Kurzgeschichten schmückte Lennon mit Illustrationen. Vor seiner Musik-Karriere Ende der 50er Jahre studierte er in Liverpool an der Kunsthochschule.

Fußball mit über neun Millionen Zuschauern

Thomas Müller und Sami Khedira sorgten gegen die Franzosen für das 2:1-Endergebnis und für 9,22 Mio. Zuschauer, die das Fußball-Freundschaftsspiel im Ersten vor dem Fernseher verfolgten. Aber auch das ZDF mit seinem „Kommissar und das Meer“, der ab 20.15 Uhr in der Folge „Schwarzer Engel“ ermittelte, konnte zufrieden sein: 6,37 Millionen Zuschauer interessierten sich dafür. Iris Berben allerdings musste sich als kränkelnde „Rosa Roth“ im Anschluss daran allerdings mit deutlich weniger Zuschauern (2,43 Mio.) zufrieden geben.