Ausstellung

Architekturmuseum präsentiert deutsche Welterbestätten

Das Deutsche Architekturmuseum in Frankfurt am Main stellt alle 37 deutschen Unesco-Welterbestätten in einer Auswahl von Fotografien und charakteristischen Exponaten vor.

Ergänzt werden diese durch Informationen zu den Stätten und zu laufenden Sanierungs- und Entwicklungsmaßnahmen. Die Ausstellung ist bis zum 26. Mai zu sehen

Unter den Exponaten sind etwa ein koloriertes Holzmodell der Hildesheimer Michaeliskirche (erbaut um 1050, seit 1985 Welterbe), ein Versuchsmodell für Gerhard Richters Glasfenster für den Kölner Dom (1248/1842; seit 1996 Welterbe), ein Fliesentableau aus dem Schloss Augustusburg in Brühl (1725/1746; seit 1984 Welterbe) sowie ein Blechspind aus der 1873 gegründeten Völklinger Hütte (seit 1994 Welterbe).

Deutschland zählt mit seinen 37 Stätten nach China, Italien, Frankreich und Spanien zu den Staaten mit den meisten Welterbestandorten. Dazu gehören auch der Aachener und der Speyerer Dom (seit 1978 beziehungsweise 1981 Welterbe), die Würzburger Residenz und Hofgarten (1981), der Dom und die Liebfrauenkirche in Trier (1986), die Luthergedenkstätten in Eisleben und Wittenberg (1996) sowie der Obergermanisch-raetische Limes (2005). Der Bund hat dafür 220 Millionen Euro zur Verfügung gestellt.