Kino

Soderberghs Film „Side Effects“ läuft auf der Berlinale

Der neue Thriller von Steven Soderbergh, „Side Effects“, läuft im Wettbewerb der Berlinale vom 7. bis 17. Februar.

In dem Film über eine psychisch labile Frau, die mit den Nebenwirkungen ihrer Medikamente zu kämpfen hat, spielt ein hochkarätiges Ensemble: Jude Law, Rooney Mara, Catherine Zeta-Jones und Channing Tatum. Insgesamt wurden am Freitag neun weitere Wettbewerbsfilme verkündet. Dazu gehörten auch der deutsche Beitrag „Gold“ von Thomas Arslan, in dem u.a. Nina Hoss zu sehen ist. Mit den Filmen „Ferien“ und „Im Schatten“ war Arslan schon 2007 im Panorama und 2010 im Forum der Berlinale vertreten gewesen.

Mit den neuen Wettbewerbsfilmen können die 63. Filmfestspiele auf viel Prominenz auf dem roten Teppich hoffen – vor allem von großen französischen Schauspielerinnen: In „Camille Claudel 1915“ von Bruno Dumont spielt Juliette Binoche, in „Elle s’en va“ von Emmanuelle Bercot ist Catherine Deneuve zu sehen, zur Besetzung von „La Religieuse“ von Guillaume Nicloux gehört Isabelle Huppert. In „La Religieuse“ spielt ferner Martina Gedeck mit, August Diehl ist via „Layla Fourie“ von Pia Marais im Wettbewerb vertreten. In der US-Produktion „The Necessary Death of Charlie Countryman“, dem Spielfilmdebüt von Fredrik Bond, agiert Til Schweiger an der Seite internationaler Stars wie Shia LaBeouf, Evan Rachel Wood, Mads Mikkelsen und Rupert Grint.

Der bekannte iranische Regisseur Jafar Panahi bringt seinen Film „Parde (Closed Curtain)“ in den Wettbewerb ein. Das iranische Filmschaffen steht seit einigen Jahren im besonderen Fokus der Berlinale. 2011 hatte das Festival Panahi, der 2006 mit „Offside“ einen Silbernen Bären gewann, als Juror eingeladen. Dieser wurde jedoch zu sechs Jahren Haft und 20 Jahren Berufsverbot verurteilt.