Bühne

Berlins Opernhäuser konnten 2012 ihre Auslastung steigern

In den drei Berliner Opernhäusern blieben im vergangenen Jahr deutlich weniger Plätze frei als 2011.

Die Deutsche Oper konnte ihre Auslastung von 76,9 auf 79,2 Prozent steigern, wie das Haus gestern mitteilte. Insgesamt seien zu den 147 Vorstellungen 218.179 Besucher gekommen. 33.742 Zuschauer weniger als 2011, allerdings gab es 2012 wegen Sanierungsarbeiten auch 30 Vorführungen weniger. Über eine fast 100prozentige Auslastung freute sich das Haus bei den zwei großen Neuproduktionen dieser Saison, der ersten von Intendant Dietmar Schwarz: „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ kam auf 98,65 Prozent, „Parzifal“ auf 98,02 Prozent. Auch die Komische Oper kann mit dem Neustart unter Intendant Barrie Kosky zufrieden sein: Von September bis November lag die Auslastung bei 72,3 Prozent, im Vorjahreszeitraum dümpelte sie noch bei 61 Prozent herum, wie kürzlich mitgeteilt wurde. Ebenfalls erfreulich ist die Entwicklung an der Staatsoper: Die Auslastung in der Ausweichspielstätte Schiller-Theater ist demnach im Vergleich zum Vorjahr von 82 auf 88 Prozent gestiegen. Insgesamt hätten 188.926 Zuschauer die 368 Veranstaltungen besucht.