Filmfestival

Berlinale: Filme mit Sharon Stone und Scarlett Johansson

Die Sichtungen sind noch in vollem Gange. Aber dennoch gibt nun auch die Panorama-Sektion der Berlinale erste Filme für das Programm der 63. Berlinale (7. bis 17. Februar) bekannt.

„Es steht bereits ein Drittel des Programms“, wie der Panorama-Leiter Wieland Speck gestern erklärte. Demnach darf man sich auf manchen Auftrieb auf dem roten Teppich freuen. Sharon Stone und Amanda Seyfried sind etwa in dem US-Film „Lovelace“ zu sehen, das Biopic von Rob Epstein und Jeffrey Friedman über die amerikanische Pornodarstellerin Linda Lovelace. Und Shootingstar Joseph Gordon-Levitt, der gerade im Batman-Film „The Dark Knight Rises“ zu sehen war, gibt sein Regiedebüt „Don Jon’s Addiction“ über einen sexsüchtigen jungen Mann, wo der Schauspieler selbst an der Seite von Julianne Moore und Scarlett Johansson spielt.

Deutschland ist unter anderem mit Lars Kraumes Film „Meine Schwestern“ vertreten. In dem Geschwisterdrama spielen Jördis Triebel, Nina Kunzendorf, Lisa Hagmeister, Beatrice Dalle und Angela Winkler. Und ein besonderer Leckerbissen nicht nur für Film-, sondern auch für Musikfans dürfte der Dokumentarfilm „Sing Me Songs That Say I Love You: A Concert for Kate McGariggle“ sein. Dort singt die Familie Lieder der an Krebs verstorbenen Countrysängerin: u.a. der Sohn Rufus Wainwright und die Tochter Martha Wainwright, aber auch Freunde wie Emmylou Harris oder Norah Jones.

Erstmals wird in diesem Jahr im Panorama der Heiner-Carow-Preis verliehen. Die Defa-Stiftung hat die neue Auszeichnung zur Förderung der deutschen Filmkunst ausgelobt. Zudem teilte die Murnau-Stiftung gestern mit, dass der UFA-Klassiker „Glückskinder“ von 1936 zur Berlinale digital restauriert wird. „,Glückskinder’ ist eine der wenigen deutschen Komödien, die nach 1933 etwas von der Leichtigkeit und Frechheit der Weimarer Filmkultur bewahrten“, sagte Rainer Rother, künstlerischer Leiter der Deutschen Kinemathek. Der Schauplatz New York wurde in den Babelsberger Studios nachgebaut.